The Bay of Fundy, NS

Übrigens mit Horseshoe ist ein Spiel gemeint, bei dem man Hufeisen auf eine Entfernung von ca. 6 Metern um einen Metallstab werfen muss. Ein in dieser Gegend populäres Spiel.

Stefan: dann mal los!

Heute sprangen wir wieder wie in ein Gemälde wie bei Mary Poppins und folgten so wunderbaren Orten wie Noel, Selma und South Maitland. Kleine Bauernhöfe, gepflegte Häuser, immer entlang der Shoreline vom Minas Basin, das zu den Ausläufern der Bay of Fundy gehört, die bekannt ist für ihren enormen Tidenhub. Viel mehr als das waren wir beeindruckt von der Weitläufigkeit des Systems. Und von den Möglichkeiten, die dieses System bietet, das selbst in öffentlichen WCs zum Thema wird.

Did you know….

…Nova Scotia is the second-most-densely populated province in the country with approximately 17 people per square kilometer.

You know you are from Nova Scotia when…

…15 degree Celcius is sandal weather.

… you give direction in time rather than distance.

Dies alles während des Wartens auf die „Springflut“. Ein „Did You Know… The tides in the bay can fluctuate as much as 17 meters. The average range is 14.48 meters“ hat uns motiviert, ein paar Stunden in South Maitland auf das Wasser zu schauen. Wir waren gespannt auf die gigantische Flutwelle, die sich vom Meer her kommend den Fluss hoch stürzen würde. Das Flusstal sah dramatisch aus.

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die alte Brücke

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das dramatische Flusstal

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die Mutigen auf dem Weg zur Welle

 

Dann kam die Welle: Darauf haben wir zwei Stunden gewartet.

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bei genauer Betrachtung kann man die Welle erkennen 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jeder Priel in Sankt Peter Ording hat mehr zu bieten – aber die Vermarktung ist hier deutlich erfolgreicher. Also liebe St. Peteraner: Priel-Rafting, wäre das nicht etwas? PS: zwei Minuten vor der angekündigten Zeit der Welle kam ein guide und meinte, dass heute aus unterschiedlichen Gründen die Welle wohl nicht ganz so hoch ausfallen würde. And he was right!

Kejimkujik Nationalpark

Sonntag. Also einen Sonntagsausflug. Wohin? In den Kejimkujik Nationalpark. Das Land, auf dem dieser Park angesiedelt ist, gehört den ursprünglich hier siedelnden Natives und ist wie alle Nationalparks in den Kanada und den USA gut organisiert. Wir haben uns entschieden, das erste Mal auf diesem Trip Kanu zu fahren. Entlang eines Flusses und nicht auf dem offenen See, konnten wir Schildkröten, Vögel und viele Insekten beobachten. Leider keine Biber, obwohl wir die Residuen ihres Bauwerkes bewundern konnten.

 

Danach wurde Strecke gemacht und wir haben erst wieder im bezaubernden Wolfville Halt gemacht. Schöne gepflegte Holzhäuser in den Farben Vanille, Mint oder Schwimmbad mit verzierten und überdachten Terrassen. Auf einigen konnten wir uns selbst, gekühlte Limonade schlürfend, im Schaukelstuhl sehen.

Um das Minas Basin herum ging es zu unserem Übernachtungspunkt Walton. Wir blicken direkt hinaus auf das Wattenmeer und sind auf den Tidenhub von mehr als 8 Metern gespannt.DSCF0203 DSCF0196DSCF0250 DSCF0261 DSCF0206 DSCF0235

Highlight ;-)

Meine persönlichen Highlights aber waren zwei andere. Auf der Suche nach einem Stromkabel, mit dem wir unsere Klimaanlage betreiben können, kamen wir zu einem Campingausstatter, der Wohnmobile und Wohnanhänger in den unterschiedlichsten und eher großen Klassen anbot. Die meisten, der geschätzten 100 Modelle waren geöffnet und konnten besichtigt werden. Wahre Größenwunder in braun/beige. Die Ausstattung der ausnahmslos mit Slideouts ausgestatteten Wohnmobile/Wohnanhänger variierte von Sofas, Riesenkühlschränken, Megafernsehern, elektrischen betriebenen Feuerplätzen, geräumigen Bädern und Küchen mit Kochinseln. Die meisten deutschen Studenten wohnen nicht so angenehm. #

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Wir übernachten heute in den Bergen, in Hibernia (www.nsguides.ca). Der Platz ist ein Naherholungsziel für Leute aus der Gegend, also Dauercamper. Alle sind sehr freundlich. Besonders erfreut hat uns derjenige, der für die Organisation des Platzes zuständig war. Er holte uns ab und zeigte uns den Platz, der schön zwischen zwei Seen gelegen war. Am Seestrand konnte man Timbersport light nachgehen. So durften auch wir mit einer Axt auf eine Zielscheibe werfen. Eine Erfahrung. Und ich weiß nun auch, was Horseshoe bedeutet. Ihr auch?

Das Highlight des Abends war Tanz in der Main Hall. Thema ist „Christmas in July“, inklusive Bescherung für die Kinder. Auch wenn wir nicht tanzten, unsere Beobachtungen bei einer Büchse Budweiser und Country Music waren besser als jede Reality Show.

Lunenburg

Spezielle Grüße an Margot und Claus in Lüneburg!

Weiter ging es nach Lunenburg. Ein Ort, der zum Weltkulturerbe erhoben wurde. Er ist hübsch. Auch hier gibt es bunt gestrichene Holzhäuser, in denen sich Geschenkeläden, Galerien und Cafés befinden. Ein bisschen Vintage. Ich glaube, das triff es.

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Indian Habor

Heute ist Samstag, der 26. Juli 2014. Unser Frühstück fand draußen statt, direkt an der Shoreline beim King Neptun Campground in Indian Harbor (kingneptunecampground@gmail.com). Der Platz war großartig und wird seit über 55 Jahren von der inzwischen 92jährigen Besitzerin geführt. Unterstützt wird sie dabei von ihrer überaus herzlichen und hilfsbereiten Tochter. Von dort ging es weiter nach Mahone Bay. Einem schön an der Bucht gelegenen kleinen Ort mit einer Puppenstubenausstattung. Hübsche und gepflegte Häuser mit überdachten Terrassen, Geschenkelädchen, Galerien, Cafés. Apropos Cafés. Leider gibt es nicht in jedem Etablissement Cappuchino und man muss dann und wann leider auf den in Nordamerika üblichen Magentod-Kaffee ausweichen. Aber wirklich gewöhnungsbedürftig sind oft die angebotenen Speisen. Kuchen, dessen Fett-Zucker-Eier Anteil sich am Rand des physikalisch möglichen bewegt oder Sandwiches, ertränkt im Preiselbeer-Gelee. Also merke, nicht in  jeder hübschen Café-Dekoration findet man auch einen Gourmet-Tempel. Wobei diese Cafés oft gut besucht sind. Als guter Koch müsste man hier Karriere machen.

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Peggys Cove

Nachdem wir in Halifax am Hafen das Fahrzeug ziemlich problemlos übernommen haben, steuerten wir den nächsten Supermarkt an, um ein paar Lebensmittel zu bunkern. Und dann konnte das Abenteuer losgehen. Unser erster Spot sollte Peggy´s Cove sein. Ein Touristenspot rund um einen Leuchtturm, der auf Granitfelsen steht. Sehr scenic. Und was uns als Europäer immer  besonders ins Auge fällt, ist die Präsentation drum herum. Hübsche Häuschen, nett dekoriert, Eis, das von jungen und hübschen Menschen zu horrenden Preisen verkauft wird, Hummerfallen, halbverfallene Fischerboote, alles, was das Auge sehen möchte.

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