Crystal Lake Campground in Vermilion Bay haben wir heute morgen bei bestem Wetter verlassen. Wir folgten der 17 weiter entlang einer wunderbaren Landschaft, deren Seen so schöne Namen trugen wie Granite Lake oder Caribou Lake. Das Wasser tiefblau, umrandet von rundgeschliffenen Granitfelsen oder aber geschmückt mit unzähligen Seerosen. Man konnte sich gar nicht satt sehen. Nordwest-Ontario mit seinen unzählbaren kleinen Seen hat uns sehr gefallen. Kurz hinter Kenora kommt man dann nach Manitoba.
Die Landschaft verändert sich ziemlich schnell und man durchfährt weite Felder mit Raps, Sonnenblumen, Kartoffeln und Weizen. Beim Tanken kurz vor Winnipeg und auf der Hälfte unserer Kanadadurchquerung wurden wir von zwei Deutschen angesprochen, die aus Paderborn stammten und seit fünf Jahren in Manitoba lebten. Kurzer Schnack, gute Reise und nun nach Winnipeg.
Begrüßt wurden wir durch das Gebäude des Canadian Museum for Human Rights. Ein Bau, der mehr als 310 Mill. Dollar gekostet hat, dessen Fertigstellung sich nach zwei Baustopps um zwei Jahre verzögerte und der doch eindrucksvoll daherkommt. Eröffnung soll nun in diesem Herbst sein. Ein Schelm, wer dabei an die Elbphilharmonie in Hamburg denkt. Unser Besuch im Exchange-Distrikt erinnerte uns an das Schanzenviertel in Hamburg, ein bisschen schräg, ein bisschen schmuddelig, aber in künstlerischer Entwicklung. Vielleicht findet Ihr ja auf der Homepage des Ladens haberdashery.ca. was wir gekauft haben. Kommentare erwünscht.
Ab dann ging es schnurgerade und ich meine schnurgerade entlang des Highway 1 nach Brandon. Felder so lange das Auge schauen kann. Links, rechts und vor Dir die Sonne und der Highway. Da freuten wir uns sehr, dass wir vor Brandon hinter einer Tanke Gast beim griechischen Koch Albert wurden. Er konnte kochen und nicht nur aufwärmen. Danke Albert.






