Als Hamburger kennt man ja den Regen. Aber vergangene Nacht war ich wirklich sehr froh, in einem Wohnmobil und nicht in einem Zelt zu übernachten. Gegen morgen nieselte es nur noch und wir machten uns auf zum Sleeping Giant Thunderbay Look Out. Zu diesem atemberaubendem Aussichtspunkt kommt man über eine gravel road, eine geschotterte Straße. Hier konnte man über eine Besucherplattform über die Steilhänge hinaus gehen und durch ein Gitter etwa 100 m unter sich sehen (Gänsehaut) und außerdem die Aussicht auf die Thunder Bay genießen. Der Tag begann also vielversprechend.
Dann ging es weiter in den Ort Thunder Bay und man hat nichts versäumt, wenn man ihn nicht gesehen hat. Vergammelte Industrieanlagen, die übliche Ansammlung von Supermärkten, Tankstellen und Schnellrestaurants. Also nichts wie weiter. Wir wollten möglichst weit in Richtung Winnnipeg kommen. Aber letztendlich sind wir noch vor Kenora auf einem Campingplatz an einem der unzähligen klaren Seen gelandet. Merkels Camp vor Dryden lag leider zu weit vor unserer Tagesetappe. Aber interessant hätten wir es doch gefunden, zu Gast bei unserer Kanzlerin zu sein.
Den vorgeblich langweiligen Highway 17, vor dem uns jeder gewarnt hat, empfanden wir als scenic. Insbesondere der weite Himmel hatte es uns angetan. Dazwischen kommen so gut wie keine Orte und wir freuen uns inzwischen über Tim Horton. Ein Hort der Gastlichkeit und des freien Wi-Fi.
Tiere des Tages: Zwei Squirrel und ein Hirsch (nur von Martin gesichtet).
Ganz speziell für Manfred und Barbara: Die releave-driverin Katrin grüßt Euch ganz herzlich. An einem Bild vom Chef-Fahrer Martin arbeiten wir noch.












































