Manchmal kommt es schneller als man denkt!

Aus familiären Gründen bin ich bereits in Hamburg und unser  White Elephant wird von Martin “mal eben” von der Westküste nach Baltimore zur Verschiffung zurück nach Hamburg gebracht.

Es war bisher eine wunderschöne Reise mit tollen Eindrücken,Erlebnissen und Begegnungen. Darüber freuen wir uns sehr.  Und wir werden die Reise bestimmt fortsetzen, denn das Reisen ohne Druck mit viel Zeit ist etwas ganz besonderes und wir als Reiseteam hatten viel Spaß.

Aber der Blog ist nun erst einmal beendet.

Wir grüßen alle unsere Leser ganz herzlich und werden uns melden, wenn die Reise weitergeht.

Katrin und Martin

 

I5 at al nach Malibu, CA

Das staubige Lost Hills haben wir bald verlassen. Man muss ehrlich sein. Wenn man nachts nach langer Fahrt endlich Feierabend machen will, dann ist man froh, einen sicheren Platz zum Übernachten zu finden und wenn es Lost Hills ist. Hier wird es jetzt schon bald, d.h. um 19.00 Uhr dunkel. Es ist immer gut, wenn man schon im Hellen den Übernachtungsplatz ausgesucht hat, aber wir wollten ja in drei Tagen in L.A. sein. Und das waren wir auch.

A Rutscherla, wie der Franke zu sagen pflegt, war das heute. Und unser Ziel war heute Malibu. Das klingt doch wie Ferien. Und die wollten wir heute auch machen. Nach dem staubigem Highway #5 war uns heute nach Ausruhen. Wir stehen oberhalb des Strandes von Malibu, haben eine HAMMERAUSICHT auf den Pazifik und verbrachten den Nachmittag im Campingsessel mit Nichtstun und dem Lauschen der Brandung. Wir wollten nicht nach Santa Monica, um den altrömischen Palast der Jean Paul Getty Stiftung anzuschauen, nicht shoppen, nicht Auto fahren. Das kommt wieder, aber nun machen wir und der Blog für eine Woche Pause.

I5 cont.

Highway #5 und kein Ende. Von Redding ging es bei angenehmen Temperaturen nach einer kühlen Nacht erfrischt weiter. Über Red Bluff ging es nach Willows. Links und rechts des Highways gab es Obstbäume und Olivenbäume. In Willows hätte man Olivenöl verkosten können und außerdem gab es im dortigen Olivenshop Oliven in Gläsern, die mit allen nur erdenklichen Zutaten gefüllt waren. Aber sie sind grasgrün und natürlich amerikanisch groß. Das netteste an dem Laden aber waren die Gruppe älterer Ladies, die alle in Lila gekleidet waren und neckische Kopfbedeckungen in Pink trugen und ansonsten gut drauf waren.

Dann ging es weiter über Sacramento zu unserem nächsten Halt in Stockton. Diese Stadt hat hart unter der Immobilienkrise gelitten und nimmt hinsichtlich Kriminalität und Armut einen Spitzenplatz in den USA ein. Davon merkte man bei dem neuen Starbucks aber nichts. Dessen Tische waren allesamt von Schülerinnen besetzt, die bei einem Getränk über Stunden dort ihre Hausaugaben machten und natürlich auch ausgiebig schwatzten. Starbucks als Wohnzimmer.

Und jetzt wurde es wirklich hart. Langeweile im Quadrat. Die Landschaft wurde sandbraun. Nur dort, wo gewässert wurde, standen Hunderte von Mandelbäumen. Kalifornien ist einer der weltgrößten Erzeuger von Mandeln. Also Weihnachten steht vor der Tür und in den Lebkuchen sind mit großer Wahrscheinlichkeit kalifornische Mandeln. Das Wasserband des kalifornischen Aquädukts verläuft parallel der Autobahn und glitzert verführerisch blau. Dazwischen liest man immer wieder Plakate, die daran erinnern, dass es eine ernste Dürre gibt und man auf alle Fälle Wasser sparen soll. Und dann Protestplakate von Bauern, die eine für sie günstige Wasserpolitik fordern. Um das wenige Wasser, das es gibt, streiten sich die Landwirtschaft und Städte wie Los Angeles oder San Diego. Dort wo nicht gegossen wird, wächst nichts und vertrocknet alles. Es ist wirklich heiß, 35 Grad Celsius und jetzt um 21.30 Uhr noch 27 Grad. Wir stehen heute adW in Lost Hills. Ein guter Name für das Nichts aus Tanke, Imbiss und RV-Resort.

I5, CA

Der Morgen begann sonnig und für mich recht früh, weil ich unbedingt vor dem Frühstück einen Spaziergang am Pazifik unternehmen wollte. Es war kurz vor auflaufendem Wasser und ich konnte den Strand bis zu den im Halbrund vor der Bucht installierten Wellenbrechern erkunden. Und zu meiner großen Freude schwammen vor den Wellenbrechern eine Gruppe Seehunde auf und ab, die mich genauso neugierig betrachteten, wie ich sie.

Später, als ich zusammen mit Martin von einem höheren Punkt aus die inzwischen vollgelaufene Bucht erneut in Augenschein nahm, waren auch die Seehunde dort eingefallen, um die Fische, die es nicht rechtzeitig ins offene Meer geschafft haben, ganz gemütlich im relativ flachen Gewässer zu fressen. Schlaue Tiere. Danach hieß es leider Abschied nehmen von der wirklich schönen Oregon Coast.

Denn wir wollen bis Donnerstag in Los Angeles sein, um dort unsere Hannah zu treffen. Das bedeutet mal eben 1.500 km Highway #5. Diese Autobahnen sind auch nicht viel interessanter als in Deutschland. Ab Grants Pass ging es mit langen Auf- und Abfahrten durch das Gebirge. Die Zeit habe ich mir mit dem Studium der für Amerika typischen Werbetafeln vertrieben, die für alle Arten von Schnellimbiss warben, ebenso wie für den Dardanellen Campingplatz oder die Figaro Pizza. Baustellen werden immer mit folgendem Spruch eingeleitet: „Your tax dollar at work“. Vielleicht als Idee für Deutsche Autobahnbaustellen.

Dann überschritten wir die Grenze zu Kalifornien. Jedes Auto wurde angehalten und nach mitgebrachten Früchten befragt. Man darf nämlich keine Äpfel oder Orangen einführen. Die wandern an Ort und Stelle in den Müll, auch wenn ihr Tag anzeigt, dass sie ursprünglich aus Kalifornien stammen. Da kann man nur staunen.

Im Visitor Information Center wurden wir wie immer nett mit Informationen ausgestattet. Internet gab es zwar keines, denn der freundliche Herr dort hatte das Passwort vergessen. Kommt vor. Ich kenne das Problem.

Die Landschaft wurde zur Ebene, zur Prärie und ganz in der Ferne konnte man den schneebedeckten Mount Shasta sehen, was irgendwie merkwürdig war, angesichts von Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius. Etliche LKWs und Transporter fuhren an uns vorbei, die wir am Berg bald wieder überholten und ein Lieferwagen von Food and Friends – Senior Meals Programm fiel mir irgendwie auf. Es gab etliche kleine Brücken über Bear Creeks. Vielleicht sollte man mal die Namen der Creeks überdenken. Und immer wieder gab es Hinweise auf War Memorials, als ein Ausdruck von Nationalstolz wie auch die Hinweise auf „We honour veterans“.

Wir übernachten heute in Reddings. Als wir schon im Dunkeln auf den Platz fuhren wurden wir von einer Frau angesprochen, die zu Beginn der 50er Jahre als junges Mädchen mit ihren Eltern von Gelsenkirchen nach Amerika ausgewandert ist. Sie sprach noch erstaunlich gut Deutsch und sie und ihr Mann erzählten uns von dem merkwürdigen roten Bus, den sie hier kürzlich gesehen hatten, aus dem 20 Personen ausgestiegen sind, die offensichtlich dort drin geschlafen hatten. Wir konnten ihren Beobachtungen einen Namen geben: Rotel Tours.

Oregon Coast

Es ist Sonntag und die Sonne scheint. Beste Vorrausetzungen für unseren Plan, die Oregon Coast von Seaside bis Florence zu erkunden. Erster Zwischenstopp war nach ein paar Kilometern in Cannon Beach, das um Klassen schöner als Seaside ist. Dort haben wir als Inspiration für Birgit und Dirk den schönen Wayfarer und die Gelbschopflunde fotografiert.

Die Küste bis Tillamook verfügt über wunderbare breite Sandstrände, die zur Straße größtenteils von einem Waldstreifen getrennt ist. Dazwischen liegen zum Teil atemberaubende Häuser, vor allem dort, wo die Straße oberhalb von Steilküsten entlangführt. Wer dort ein Häuschen hat, braucht keinen Fernseher, eher einen bequemen Stuhl, um den ganzen Tag auf das Meer zu schauen.

Dann führt die 101 ein bisschen von der Küste weg und es wird ländlich bis Tillamook. Dort haben wir dann Pause gemacht. Hier gibt es eine Molkerei, deren Produkte in ganz USA bekannt sind. Und besonders gut sollte das Eis sein. Das wollten wir testen. Zwei Kugeln haben wir uns gegönnt und die waren (Schwaben aufgepasst!) nicht nur gut, sondern auch riesig und nicht teuer.

Unser nächster Stopp war in Lincoln City. Hier reichte der Strand als Attraktion offensichtlich nicht. Also baute man direkt am Meer ein Casino, das im übrigen wie wahrscheinlich alle anderen Casinos mit Ausnahme von Las Vegas und Reno von Natives betrieben wird. In diesem Fall wohl sehr professionell, was das dazugehörige Hotel, Restaurant und RV-Park betrifft. Wir aber wollten doch lieber an den Strand, denn wir hatten gesehen, dass der Wind auffrischte und es tolle Wellen gab.

Pamela Anderson kam zwar nicht vorbei, dafür aber der Beachguard im schicken Auto, um zu sehen, ob alles auf dem Strand in Ordnung war.

Und wir gondelten weiter nach Heceta Head, einem schicken Leuchtturm an exponierter Stelle, der auch noch in Betrieb war. Mir persönlich hat aber noch viel besser das Haus des Leuchtturmwärters gefallen. Gedanklich wähnte ich mich schon im Schaukelstuhl auf der Galerie, den Sonnenuntergang genießend. Aber nichts da, ein Punkt stand noch auf dem Programm, die Oregon Dunes hinter Florence. Hier darf man in ausgewiesenen Flächen, der ansonsten geschützten Dünen mit dem ATV oder dünentauglichen Fahrzeugen durch den feinen Sand kajolen. Das wollten wir natürlich auch.

Es wird inzwischen um 19.00 Uhr dunkel und wir fanden einen schönen Platz zum übernachten im Harbor Vista Park, einem vom Lane County betriebenen Park mit dem Rauschen des Pazifiks und dem Ruf eines Kauzes im Hintergrund. Irgendwie schön.

Mt. St. Helens & Seaside, OR

Da wir heute Nacht schon auf der Zufahrt zum Highway 504 standen, entschlossen wir uns, eine Stunde zum Johnston Ridge Observatory zu fahren, um von dort den am 18. Mai 1980 explodierten Vulkan Mount St. Helens in Augenschein zu nehmen. Ein Ranger erzählte kundig und sehr anschaulich von dem energiegeladenen und heftigen Ausbruch und er konnte das Erzählte anhand von großen Fotografien gut illustrieren. Bis heute ist dieser Vulkanausbruch Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen. Der Ausbruch selbst ist wohl gut erforscht und noch immer beobachtet man, wie sich die Pflanzen nach nunmehr 34 Jahren zurückmelden. Direkt auf dem Berg, dessen Krater zum Teil weggesprengt wurde, sieht man ein nicht zu hoch wachsendes Grün. Weiter weg haben Aufforstungsmaßnahmen zu erstaunlichen Ergebnissen geführt. Nachdem am 18. Mai 1980 zuerst ein Teil des Nordgipfels weggesprengt wurde, führte ein riesiger Erdrutsch zu massiven Zerstörungen und gleichzeitig verbrannte alles im heißen Ascheregen. Noch recht weit entfernte Bäume waren schnell verbrannt und fielen um. 57 Menschen kamen ums Leben, darunter auch der Vulkanologe David Johnston, der sich ausgerechnet hatte, von wo er sicher das Ausbruchs-Geschehen, das schon seit einiger Zeit erwartet wurde, beobachten konnte. Aber der Ausbruch kam schneller und heftiger als berechnet und Johnston verglühte in der heißen Asche.

Nun ja, jetzt aber schnell an die Küste von Oregon. Wir machten Halt in Astoria, um bei Safeway einzukaufen. Als wir ausstiegen hörten wir aus der Ferne ein merkwürdiges Bellen. Wir fragten nach, was das den sei und bekamen zur Antwort, dass im nahegelegenen Hafenbecken Seelöwen herumlungern. Das wollte wir uns nicht entgehen lassen. Und tatsächlich auf zwei Stegen lagen vielleicht 100 Seelöwen und die machten einen Mordslärm. Die einen dösten vor sich hin, die anderen machten Posen mit lautem Getöse. Ich weiß zwar nicht, wie man an den Seelöwen vorbei auf sein Schiff kommt, aber beeindruckend war es schon. Sie riechen allerdings etwas streng. Ein Fischer erzählte Martin dann später, dass sie gerne den Hobbyfischern folgen und ihnen dann die Beute abjagen, indem sie Lachs direkt von der Angel verspeisen. Das macht sie nicht unbedingt zu den besten Freunden der Fischer. Heute Abend sind wir in Seaside und Morgen gondeln wir die Küstenstraße entlang. Gute Nacht.

 

 

Unser Dank an Herrn Zetsche!

Wir sind sehr zufrieden mit unserem kleinen Wohnmobil auf Basis des Ategos. Wir bekommen unglaublich viele positive Rückmeldungen, meist eingeleitet mit “what a rig…”. Erweitert wird unsere Reiseerfahrung dennoch durch einen Designfehler am Benz. Ein Mercedes Mitarbeiter aus Wörth, der nach eigenem Bekunden auch Ategos mit baut, hat uns in Alaska erklärt, “so wird das nicht mehr verbaut”.

Was ist heute passiert? Als erste Aktion stand mal wieder (zum 5. Mal) der Besuch in einer Werkstatt auf dem Programm. Die Halterung für die Stange, an der der Kunststoffkotflügel und leider auch diverse Dieselfilter hängen, war wieder gebrochen. Unser Sprachschatz wurde entsprechend erweitert: „the bracket of the front left flap holder or something broke again…“

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn Zetsche und Herrn Bernhard von Daimler Benz bedanken, dass sie uns auf dieser Reise ermöglicht haben, viele sehr nette und immer hilfsbereite Schweißtechnik-Kundige an den außergewöhnlichsten Ecken Kanadas und Amerikas kennenzulernen. Neben der Reparatur wurden wir immer auf das Beste unterhalten und bekamen Einblicke in die unterschiedlichsten Lebensläufe.

Heute wollten wir es nun mit einem Original-Ersatzteil versuchen. Mercedes Trucks of Amerika in Salem, Oregon, empfohlen von der Mercedes Hotline in Deutschland hat uns abgewimmelt. Die Valley Freightliner Inc. in Olympia, WA, ein Repräsentant der anderen Mercedes Tochter Freightliner, hat zumindest versucht ein Ersatzteil zu beschaffen, was leider auch nicht gelang. Dafür stellte sie ihren besten Schweißer zur Verfügung und, nach einem nicht ganz kleinen fee, rollen wir jetzt wieder weiter und hoffen, es hält ein bisschen. Aber die Armada von blauen Trucks hat uns natürlich gefallen und „powered by Mercedes Benz“ natürlich auch.

Die Zeit, bis die Reparatur fertig war, haben wir uns in Olympia vertrieben. Und was soll ich sagen? Auf dem Capitol von Olympia, der Hauptstadt Washingtons winkte mir Obama zu.

Seattle, Wa

Unser Tag führte uns über eine Fährverbindung nach Seattle. Leider hatten wir auf dem Campground gestern und heute kein Internet. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist diesbezüglich außerhalb der großen Städte eben Entwicklungsland. Aber macht nichts, morgen werden wir schon einen Platz finden. In Seattle haben wir direkt neben der Space Needle geparkt. Dort im Seattle Center findet man außerdem das EMP, das Experience Music Projekt, eine beachtliche Gehri Konstruktion, die angeblich in ihrer Planung von der Form von Stratocastern beeinflusst war. Da das Jimi Hendrix Museum dort auch untergebracht ist, mag das ja stimmen. Auf alle Fälle war es „günstig“ für die Stadt, denn es wurde von einem der Microsoft-Bosse gesponsert.

Aber unser Ziel waren die Chihuli Garden of Glass. Hier wurden sehr beeindruckende Glasinstallationen in dunklen Räumen, aber auch im Garten präsentiert. Diese sind thematisch in ihren Formen und Farben dem Meer oder der Flora zuzuordnen. Auf alle Fälle sehenswert und ihr Eintrittsgeld wert. Wir hatten ja schon mehrmals Gelegenheit, Glaskunst aus Hasenthal zu bewundern. Und auch hier sind die verwendeten Themen und Formen ähnlich. Aber in Seattle wurde Glaskunst von Chihuli im Megaformat präsentiert. Und allein das wirkt schon gewaltig.

Danach spazierten wir nach Downtown. Seattle ist eine sehr schöne und gepflegte Stadt. Was auch nicht verwundert bei den Headquartern so bedeutender Firmen wie Boing, Starbuck, Amazon, Mikrosoft und Expedia. Wir beide hatten ja heute einen Friseurtermin. Und ihr solltet uns heute sehen. Molto elegante. Es hat sich gelohnt. Vielen Dank an Carmen und Edward. Jetzt sind wir in irgendeinem Nest kurz vor Olimpia, der Hauptstadt von Washington.

Port Angeles, WA

Unser vorerst letzter Tag in Kanada war gekommen. Mit Blick auf den Inner Harbour von Victoria mit den ersten startenden Wasserflugzeugen machten wir uns auf den Scenic Marine Drive, der uns zuerst zum Kilometerstein 0 des Trans-Kanada-Highways führte. Und diesen Highway sind wir ja wirklich in großen Teilen abgefahren, auch wenn wir nicht in St. John (Neufundland), sondern erst in Halifax (Nova Scotia) losgefahren sind.

Weiter ging es vorbei an sehr schönen Häusern und Anwesen, netten Gärten und Parks, durch einen Golfplatz und fast immer mit auf die Blick Juan de Fuca Strait. Nach einer kleinen Pause in einer Marina fuhren wir wieder ganz gemütlich in die Innenstadt zurück.

Und ja, an der Universität von Victoria sind wir auch vorbeigekommen. Der Campus liegt wirklich schön angelegt und ich glaube, als Standort für ein Auslandssemester ist das hier nicht der schlechteste Ort.

Um 14.30 h mussten wir wieder an der Fähre nach Port Angeles sein. Denn die amerikanische Home Land Security fertigt alle Fahrzeuge ab, bevor sie überhaupt aufs Schiff dürfen. Dank unseres neuen multi-entry Visums dürfen wir jetzt bis Ende März 2015 bleiben. Nein, keine Angst, wir sind schon vorher wieder da. Ja, und dann legte die Fähre ab. Ein letzter Blick zurück auf Viktoria und vielen Dank noch einmal an alle Kanadier, die wir kennengelernt haben.

 

Und nun beginnt ein neuer Abschnitt unserer Reise. Wir sind nun in den USA, in Port Angeles. Morgen sind wir in Seattle und da gehen wir erst einmal zum Friseur, denn unsere Hippi-Matten gefallen uns gar nicht. Auch eine Erkenntnis.