Unser Tag führte uns über eine Fährverbindung nach Seattle. Leider hatten wir auf dem Campground gestern und heute kein Internet. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist diesbezüglich außerhalb der großen Städte eben Entwicklungsland. Aber macht nichts, morgen werden wir schon einen Platz finden. In Seattle haben wir direkt neben der Space Needle geparkt. Dort im Seattle Center findet man außerdem das EMP, das Experience Music Projekt, eine beachtliche Gehri Konstruktion, die angeblich in ihrer Planung von der Form von Stratocastern beeinflusst war. Da das Jimi Hendrix Museum dort auch untergebracht ist, mag das ja stimmen. Auf alle Fälle war es „günstig“ für die Stadt, denn es wurde von einem der Microsoft-Bosse gesponsert.
Aber unser Ziel waren die Chihuli Garden of Glass. Hier wurden sehr beeindruckende Glasinstallationen in dunklen Räumen, aber auch im Garten präsentiert. Diese sind thematisch in ihren Formen und Farben dem Meer oder der Flora zuzuordnen. Auf alle Fälle sehenswert und ihr Eintrittsgeld wert. Wir hatten ja schon mehrmals Gelegenheit, Glaskunst aus Hasenthal zu bewundern. Und auch hier sind die verwendeten Themen und Formen ähnlich. Aber in Seattle wurde Glaskunst von Chihuli im Megaformat präsentiert. Und allein das wirkt schon gewaltig.
Danach spazierten wir nach Downtown. Seattle ist eine sehr schöne und gepflegte Stadt. Was auch nicht verwundert bei den Headquartern so bedeutender Firmen wie Boing, Starbuck, Amazon, Mikrosoft und Expedia. Wir beide hatten ja heute einen Friseurtermin. Und ihr solltet uns heute sehen. Molto elegante. Es hat sich gelohnt. Vielen Dank an Carmen und Edward. Jetzt sind wir in irgendeinem Nest kurz vor Olimpia, der Hauptstadt von Washington.
















