Silvester

Zunächst einmal wünschen wir allen unseren Lesern für das Jahr 2018 alles Gute, viel Gesundheit und Zufriedenheit. Und allen, die besondere Wünsche haben, denen drücken wir ganz fest die Daumen, dass diese in Erfüllung gehen.

Martin und ich sind nun wieder unterwegs. Wir haben Weihnachten mit unseren Kindern in Cape Coral verbracht und das war wirklich sehr schön.
Cape Coral ist auf dem Reißbrett entstanden, Straßen die im rechten Winkel zueinander führen und dazwischen Straßen und Kanäle, an denen mehr oder weniger schöne und teure Villen stehen. Wir hatten den Eindruck, dass besonders viele deutsche Snowbirds sich in Cape Coral den Traum eines Hauses in Florida erfüllt haben. Davon zeugt nicht zuletzt das Clubhaus des German-American-Clubs, an dem wir vorbeifuhren und dass in seiner bajuwarischen Gemütlichkeit auf uns ein wenig befremdlich wirkte.
Von Cape Coral haben wir mit der Familie ein paar kleine Ausflüge gemacht nach Matlacha, Sanibel Island, Fort Myers Beach und nach Naples.
Nach der Pause sind wir zum Lake Okeechobee in Zentralflorida gefahren. Von Cape Coral aus fährt man durch landwirtschaftliches Gebiet. Es gibt große Weiden mit Rindern und viele Orangenhaine. Die Straße führt kilometerlang kerzengrade durch die Pampa. In Arcadia haben wir bei Publix ein Regal mit deutschen Produkten entdeckt: Sauerkraut, Senf und Knödel, Rittersport-Schokolade und Pumpernickel, um nur einige Produkte zu nennen.
Weiter ging es durch bis nach Okeechobee. Von dort haben wir einen Abstecher nach Miami gemacht, da Hannah zum Flughafen musste. Die Strecke führte die ganze Zeit am Ostufer des Sees entlang, den man aber wegen der Eindeichung nicht sehen kann. Diese Tour entlang der Orte Port Mayaca, Pahokee und Belle Glade hat uns die Augen geöffnet, dass Florida nicht nur Strand, schöne Häuser, Golf, Sonne und Orangensaft bedeutet. Hier gab es wirklich abgerissene Häuser, Social Housing der ärmsten Art, einige Gefängnisse und einen Platz, wo vom LKW aus „free food“ in Kartons an die Wartenden ausgeteilt wurde. Weiter südlich von Belle Glade, entlang der 27 wird Zuckerrohr im industriellen Maßstab angebaut. Und wenn diese Pflanze geerntet wird, braucht man nur die Stengel. Die Blätter und der Rest der Pflanze werden beim Ernten verbrannt, sodass über dem Highway dichter Rauch stand.
Von Miami zurück nach Okeechobee sind wir über die empfehlenswerte 710 über Indiantown gefahren. Auf dem Campground gab es eine Kneipe mit Livemusik und zwei Budweiser für 5 Dollar. So haben wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.
Heute morgen sind wir noch einmal an eine schöne Angelbrücke des Lake Okeechobee gefahren.
Von dort ging es weiter nach Lake Placid, Sebring und Lake Wales bis nach nach Tampa. Auch hier kommt man über große Strecken an Orangenhainen entlang. Auf dem Parkplatz von WinnDixie stand ein Bus von Mexikanern neben uns. Der Busfahrer erzählte, dass die Mexikaner 6 Monate im Land bleiben und Orangen pflücken. Danach geht es zurück. Und dann kommen sie wieder für weitere 6 Monate und so fort.
Wir stehen jetzt in Tampa und ab 21.00 Uhr soll es hier Tanz geben und „Champagne“. Die Böller hört man wie überall auf der Welt schon seit ein paar Stunden. Ansonsten haben wir welchen kalt gestellt und unsere Linsensuppe gegessen, damit im nächsten Jahr das Geld nicht ausgeht.

ein paar Fotos zwischendurch

Miami Beach

Nach einem entspannten Frühstück mit Hannah und Martin sind wir gegen 11.00 Uhr nach Miami gefahren. Zunächst wollten wir zu Barnes und Noble und uns mit Literatur eindecken. Danach sollte es nach Miami Beach gehen, wo wir entlang der schönsten Hotels spazierten und nett gegessen haben. Danach zog sich Martin in einem Café zurück und Hannah und ich inspizierten ein paar Geschäfte in Miami Beach. Unser Fazit ist, dass Amerikaner in Miami Beach gerne Bikinis, Badeanzüge, Badehosen, Badelatschen und Sportklamotten kaufen. Etwas anderes findet man kaum. Überhaupt haben wir feststellen müssen, dass es hier zwar ganz schön hot ist, aber manche Leute alles andere als „hot“ gekleidet sind, aber immer mit bewundernswertem Selbstbewusstsein.
Nun denn. Dann haben wir dem überaus schönen Strand von Miami Beach noch einen Besuch abgestattet, bevor es dann weiter zum Flughafen ging und wir Paul abgeholt haben. Nun können die Ferien beginnen.
Wir wünschen unserer Familie, unseren Freunden, Nachbarn und allen Lesern schöne Weihnachten und genießen die Zeit mit unseren Kindern zusammen in Cape Coral. Wir machen nun Urlaub von unserem Blog und schreiben spätestens ab Silvester wieder zuverlässig, wenn wir uns auf den Weg nach Westen machen.

Miami

Heute Abend kommt Hannah in Miami an. Um nicht mit dem Wohnmobil rund um den Flughafen unterwegs zu sein, haben wir für zwei Tage einen Pickup gemietet, den Martin heute morgen hier bei einer Vermietungsstation in Key Largo abgeholt hat.
Danach haben wir uns erst mal in Miami dem Konsumrausch hingegeben, um in der Dolphin Mall eine kurze Hose für mich zu erstehen. Es ist hier so sehr warm, ich hatte noch nie eine kurze Hose, aber hier brauche ich eine. Es sieht mich hier ja niemand.
In dieser Mall sind unfassbar viele Geschäfte vorhanden, alle überdacht und klimatisiert. So weit, so gut. Aber in jedem Laden dudelt eine andere Weihnachtsmusik und auch die gemeinsamen Laufflächen werden akustisch beschallt. Ich kann es nicht anders sagen, aber es ist kaum zu ertragen. Nach acht Geschäften und einem schnellen Kaffee haben wir schlapp gemacht und sind geflüchtet.

Zum Jorge M. Pérez Art Museum of Miami Dade und dem Frost Science Museum in Miami. Dort waren wir schon letztes Jahr und waren allein von den Außenanlagen schon sehr beeindruckt. Man hat einen wunderbaren Blick auf Miami Beach und den Hafen. Das Außengelände der beiden Museen ist toll hergerichtet und bietet für einige Skulpturen einen atemberaubenden Rahmen. An der Wahl der Adjektive kann man schon sehen, dass es uns dort auch heute wieder gut gefallen hat und den Bildern sieht man es auch an.
Dann wurde es langsam Zeit, zum Flughafen Miami aufzubrechen und dort haben wir gegen 18.30 Uhr unsere Hannah in die Arme schließen können. Wir freuen uns sehr auf die Zeit, die wir nun als Familie zusammen verbringen.

Key Largo

Heute hat unser Sohn Paul Geburtstag und wir gratulieren ihm ganz herzlich aus der Ferne und freuen uns wenn er und seine Schwester uns bald besuchen werden.

Wir mussten heute den Campground wechseln, da es einem Lottogewinn gleicht, wenn kurzfristig dort einen Platz bekommt. Diejenigen, die zwei Wochen dort bleiben wollen, müssen ein Jahr im voraus buchen. Haben wir nicht, also sind wir über die Straße auf den Calusa Campground gezogen. Hier stehen wir nun am Wasser mit garantiertem Sonnenuntergang. Auch nicht schlecht. Aber die widerlichen No-Sees, winzig kleine Mücken, die gemein stechen, gibt es auch hier. ABER: Gestern hat unserer Nachbar Mike uns vorgeführt, dass man die Biester mit einem Ventilator einfach vertreibt. Und was haben wir heute gekauft? Einen schönen Ventilator. Dann haben wir noch unsere Vorräte aufgestockt, waren Kaffee trinken und haben gelesen. Was man so als Teilzeit-Snow-Bird eben macht.
Und dann haben wir mit einem Bier in der Hand den Sonnenuntergang genossen, schön nicht?

John Pennekamp State Park

Heute versprach ein warmer Tag zu werden und was macht man da? Boot fahren. Also haben wir uns bei den Rangern ein Zwei-Mann-See-Kajak gemietet und sind durch die Mangroven-Wälder in See gestochen. Wir haben gelernt, dass in den Mangroven viele Insekten, auch die gemeinen No-Sees leben. Also haben wir neben Sonnencreme auch eine Portion Nobite auf uns gesprüht. Das Seeabenteuer hat wirklich Spaß gemacht, leider ist das Fahren mit dem See-Kajak eine nasse Unternehmung. Wir haben deshalb auf die Mitnahme von Fotoapparaten verzichtet. Das war auch gut so, denn als ich mit dem Paddel eine Krabbe ins Boot beförderte und mich furchtbar erschreckt habe und das Boot schier zum Kentern gebracht habe, war noch mehr Wasser im Boot und die Stimmung zwischen Bootsmann Martin und Bootsfrau Katrin kurzzeitig etwas angespannt. Als wir zu unserem Wohnmobil zurück gelaufen sind, haben wir einen fast 1 Meter langen Leguan an uns vorbeilaufen sehen. Und schwupp, schon war er hinter unserem Platz auf einem Baum. Und schlau ist er auch noch, immer wenn wir uns von einer Seite näherten, drehte er sich auf die andere weg, sodaß wieder nur die Krallen zu sehen waren. Es hat ganz schön gedauert, ihn so, wie er auf den Fotos zu sehen ist, zu fotografieren. Übrigens heißt das Tier Iguana, ein Einwanderer und nicht original in Florida beheimatet. Er fühlt sich aber in der Sonne Floridas wohl, ebenso wie Phytons in den Everglades, die aus Privatbesitz ausgesetzt wurden und es hier auch ganz nett finden.
Den Nachmittag habe ich dann am Strand verbracht und dabei Milieustudien bei amerikanischen, kanadischen, lateinamerikanischen und arabischen Familien und ihren Umgang mit Kindern betrieben. War sehr unterhaltsam.
Den frühen Abend haben wir dann entspannt mit unserem Nachbarn Mike und seiner Frau bei Bier und angeregter Unterhaltung ausklingen lassen. Eines haben wir von Michel gelernt. No-Sees, diese winzigen Insekten, die so gemein beißen können, vertreibt man am besten mit einem Ventilator. Nachdem er seinen an unseren Tisch gestellt hat, war das Problem mit den Blutsaugern gelöst. Also morgen haben wir wieder eine Mission: Home-Depot verkauft morgen einen Ventilator an uns.

Die Keys

Die Nacht war wirklich sehr warm. Hier ist für Hamburger echter Sommer. Nächste Nacht werden wir wohl mal wieder an den Landstrom anschließen, um die Klimaanlage länger laufen lassen zu können.
Wir haben heute die Keys erkundet, nicht ganz bis Key West. Unser Ziel war der Bahia Honda State Park, der Park, der schon drei Mal als Floridas schönster Statepark ausgezeichnet wurde und darüber hinaus als einer der schönsten in den USA gilt. Und das stimmt.
Wir sind von Longkey aus über Marathon, die Seven Miles Bridge bis nach Bahia Honda gefahren. Nach den Zerstörungen von Irma ist vieles schon wieder aufgebaut und in Betrieb. Aber viele Häuser hat dieser Wirbelsturm vollständig zerstört und die Einzelteile liegen ebenso wie Bäume und Äste am Straßenrand und warten darauf, abtransportiert zu werden. Man sieht auch noch Ruinen von Häusern und daneben Neubauten und Häuser und Hotels, bei denen der Sturm scheinbar nichts anrichten konnte. Aber da viele Büsche und Bäume nicht mehr da sind, wirken die Keys ein wenig gerupft. Aber Schilder „We are back“, oder „New Rooms“ und „Yes, we are open“ zeugen davon, dass diese Wintersaison kommerziell wahrscheinlich nicht die beste, aber auch nicht die letzte sein wird.
Bei 28 Grad Celsius sind wir dann in den Bahia Honda State Park eingefahren. Hier ist im Augenblick nur ein Strand an der Lagune geöffnet und man kann auch nicht über Nacht campen. Aber uns hat es super gefallen. Das Wasser ist türkisblau. Klar, dass ich ins Wasser springen musste. Was ich aber total unterschätzt habe, ist die Strömung, die zum offenen Meer hin immer stärker wurde. Ich war froh, dass der Schwimmbereich weit draußen noch mit einem Seil zwischen ein paar Bojen abgesperrt war. Ansonsten hätte ich heute Abend nicht schreiben können und wäre in Cuba wieder aus dem Wasser gestiegen. Nein, natürlich nicht, denn Martin saß am Strand und hat sicherlich stirnrunzelnd und nach einem Boot Ausschau haltend, das ganze verfolgt.
Auf dem Rückweg nach Key Largo habe ich nicht mehr viel erzählt. So und nun sind wir im John Pennekamp Coral Reef State Park. Also das ist mit das Beste, was es an Stateparks gibt. Man kann hier Boote mieten, Schnorcheln, Kayak fahren, im Korallenriff schnorcheln und tauchen, schwimmen, am Strand rumhängen und auf trails durch tropische Wälder spazieren gehen. Es gibt einen Bereich für Tagesgäste und einen für Camper. Supercool. Normalerweise muss man Monate im Voraus buchen, aber da es nach Irma wohl auch Absagen gab, haben wir eine Lücke von zwei Tagen ergattern können.
Und als wir dann haben wir hier Michel wiedergetroffen. Er stammt ursprünglich aus Hawaii, ist pensioniert und reist im Winter mit seiner Frau durch die warmen Gegenden der USA. Bei einem Bier gab es noch einen kleinen Schnack und was uns immer wieder gefällt, ist das Thema „volunteer work“. Michel zum Beispiel hat eine zeitlang als Host in Stateparks gearbeitet. Dafür darf man dann unentgeltlich für zwei Monate auf dem Campground wohnen. Heute hat er uns erzählt, dass er hier auf Longboardkey zur nächsten Kirche gegangen ist und gefragt hat, ob er helfen kann, vielleicht Rasen mähen. Das fand die Kirchengemeinde natürlich toll und so hat er heute statt nur im Liegestuhl zu sitzen, noch etwas für die Allgemeinheit getan und Rasen gemäht. Bürgerengagement eben. Sozusagen „Ehrenamt Go Go“, geht offenbar auch, wenn man nicht zu Hause ist.

Key Largo

Auf dem Platz, auf dem wir übernachtet haben, dem Miami Everglades Campground, wurden wir heute morgen noch mit Reisetipps versorgt. Neben den Informationen von einem pensionierten Biologen über den Everglades Nationalpark, bekamen wir von einem anderen Nachbarn den Tipp „Robert ist here“ zu besuchen.

Dabei handelt es sich um einen Gemüsestand an einer Landstraße. Und die Geschichte hierzu geht so. Der Vater von Robert versuchte sein Obst und Gemüse in der Stadt zu verkaufen. Da er fand, nicht richtig für seine Waren bezahlt zu werden, beschloss er, unweit seiner Landwirtschaft am Straßenrand sein Gemüse von der Ladefläche seines Pickups zu verkaufen. Da er nicht den ganzen Tag an der Straße stehen konnte, setzte er seinen Sohn Robert, 6 Jahre alt, an den Verkaufsstand. Aber der Sohn war zu klein und unauffällig. Also malte der Vater ein großes Schild mit dem Text „Robert is here“ und stellte es zu seinem Pickup. Das half offensichtlich, denn seit 1959 gibt es mittlerweile diesen Verkaufsstand. Wobei Verkaufsstand inzwischen nicht ganz die richtige Bezeichnung ist. Im vorderen Teil des nach allen Seiten offenen Ladens kann man sich wunderbare Smothies, Eisshakes und Milchshakes mit den Früchten von Robert machen lassen. Schmecken wirklich besonderes. Dann gibt es alle Arten von Obst und Gemüse und auch viele für uns exotische Früchte. Was ich schon immer probieren wollte, sind „fresh cooked peanuts“. Erdnüsse in der Schale werden in einem gut gewürzten oder nur salzigen Sud gekocht und warm gegessen. Der Verkäufer, wir glauben, es war der Sohn von Robert, meinte, man kann auch die Schale mitessen. Habe ich probiert, nein. Aber der Rest war wirklich lecker. Die Erdnüsse sind dann weich und haben einen guten Geschmack.
Hinter dem Verkaufsstand von Robert gibt es einen kleinen Streichelzoo mit Hühnern, Enten, Truthähnen, Ziegen, Emus, Gänse und Schildkröten. Eine wilde Mischung. Gegen Mittag war der Stand gut besucht.

Wir sind dann weiter in Richtung der Keys gefahren. Man kommt an Gemüsefeldern und Baumschulen vorbei, bis man in Homestead ist. Danach wird die Straße sehr eintönig, links und rechts eingezäunt fährt man durch einen weniger attraktiven Teil der Everglades bis man in Key Largo ist. Hier wurde in den letzen Wochen nach Irma viel aufgeräumt. Aber immer noch sieht man Berge von zusammengetragene Bäumen und Ästen. Einzelne zerstörte Häuser und Boote. Wir sind auf dem Calusa Campground. Auch hier sind die einzelnen Parzellen in Privatbesitz. Manchmal sind es nur Plätze, manchmal fest installierte Wohnmobile, manchmal Häuser. Wir haben eine lebhafte lateinamerikanische Nachbarschaft, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass unterschiedliche Latino-Rhythmen einzelner Parzellen sich zu einem bemerkenswerten Klangteppich verweben. Wir sitzen nun unter unserer Pergola, trinken eine Screwdriver und wünschen einen schönen dritten Advent.

Miami Everglades

Nachdem wir nun vier Tage im Jonathan Dickinson State Park übernachtet haben und wir ab Sonntag einen Platz auf einem Statepark in Key Largo haben, entschieden wir uns, ein paar Kilometer zu machen. Der Florida Turnpike, eine gebührenpflichtige Entlastungsautobahn, führte uns an das untere Ende von Miami, landeinwärts.
Zwischendurch gab es ein Mittagessen in der Systemgastronomie. Nein, nicht McDonalds, das war gestern. Inzwischen gibt es viele, auch lokale Ketten, die schnelles Essen für kleines Geld anbieten. Und das nicht schlecht. Da es hier in Miami viele Einwanderer aus Lateinamerika gibt, findet man auch lokale Ketten, die sich diese Kundschaft erschließen. Wir haben uns heute für Pollo Tropical entschieden. Hat definitiv nichts mit dem fetttriefenden Kentucky Fried Chicken zu tun. Hier wird gegrilltes Huhn oder Schwein lecker mit Salat, Reis und Bohnen nach Wahl serviert. Wer möchte, bekommt natürlich auch Pommes.
Der Campground heute heißt Miami Everglades und wirkt ein bisschen tropisch. Die Stechmücken auch. Hier steht man für viel Geld eng beieinander, dafür gibt es einen Swimmingpool und Shuffle Board Plätze, man kann Horse Shoe und Pickle Ball spielen. Haben wir alles nicht gemacht, dafür aber die wunderbare Laundry genutzt und große Wäsche gemacht. Schließlich kommen nächste Woche unsere Kinder und da wollen wir natürlich, wie überall auf der Welt, es Weihnachten ganz komodig haben.

Und noch etwas, der Fotograf hatte heute frei.