Toronto

To all the wonderful people we met on our trip. We are very grateful how nice, friendly, helpful, polite and supportive we were received.

Nach kleiner Wäsche im Waschsalon (auch Hausarbeit muss sein), hieß das Tagesziel Toronto. Unweit des CN-Towers, vierthöchstes freistehendes Gebäude der Welt, konnten wir für heftige 50 kanadische Dollars parken. Wir konnten uns nicht auf den Edge-Walk einigen,  einem Rundgang, bei dem man angeseilt, dicht am Abgrund den Moment nachahmt, wenn ein Basejumper vom Turm springt .

So haben wir uns eine Tour auf den Turm geschenkt, zumal zu mal wir mindestens eine Stunde hätten anstehen müssen – oben und unten, versteht sich. Also weiter, entlang der Hockey Hall of Fame, wo man den Stanley Cup bewundern kann, zur Eaton Mall und zum Dundas Square, der dem Times Square doch noch in einigem nachsteht. Die Werbetafeln sind nicht ganz so beeindruckend.  Besonders nett war es aber heute in der Art Gallery of Ontario. Dieses vom Architekten Frank Gehri gestaltete Museum zeigt wunderbare Räume europäischer und kanadischer Kunst. Und hier war sie wieder, die Group of Seven. Besonders die Gletscherbilder fand ich schön.

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Niagara Falls

Ja, was soll man dazu sagen? Wir näherten uns diesem touristischen Hotspot mit dem Fahrrad. Von Niagara-on-the-lake ging es in 15 km und brütender Hitze nach Niagara Falls. Entlang schöner Parks, gepflegter Villenviertel, Golfplätzen, netten Bed-and-Breakfast Plätzen und einfachen Hotels näherten wir uns der den Niagara-Falls. Landseitig umsäumt von wirklich riesigen Hotels kommt man zunächst an einem beeindruckenden Wasserkraftwerk vorbei. Danach kann man auf der anderen Uferseite die amerikanischen Wasserfälle betrachten. Und sorry, Amerika, was dann kommt und zu Kanada gehört, die Horseshoe-Waterfalls sind doch um einiges schöner und beeindruckender als die amerikanischen. In einem Halbrund schäumt beeindruckend viel Wasser über die Wasserkante. Und heute, da es sehr heiß war, konnte der versprühte Wassernebel uns wirklich sehr erfreuen. Und nicht nur uns. Dieses Schauspiel zieht unheimlich viele Leute an, die den Blick von diesem Naturschauspiel nicht wenden können. Und natürlich von der Inszenierung. Die Maid of the mist Boote sind gefüllt mit in rosa und hellblauen Plastiktüten gewandeten Personen, die den Wasserfällen und ihren Wassernebeln ziemlich nah kommen. Ob das so viele frisch verheiratete Paare sind, kann ich nicht sagen.

Am Nachmittag ging es zu unserer nächsten Mission. Rund um Niagara-on-the-lake gibt es viele Vineries. Und man sieht auch viele gepflegte Weingärten und Obstgärten (Pfirsiche). Also sind wir auf Empfehlung zum Ravine Vineyard geradelt. Dort gab es verschiedene Weiße und Rote. Auch Cuvees, die wir noch nie gehört haben, wie red coat und york road. Aber auch Biertrinker kamen auf ihre Kosten mit Barnraiser und Steam Whistler. Zum Essen wurden zwei wirklich leckere Pizzen mit dünnem Teig und leckerem Käse serviert. Dazu zwei Viertel und auf dem Weg nach Hause rollten die Fahrräder nur so dahin. Die Preise der Weine sind eher hoch. Die Flasche jungen Weins kostet zwischen 20 und 30 Dollar.

Was gab es dann noch so zu essen? Gestern mussten wir unbedingt ein Sandwich mit Rauchfleisch probieren. Das Beste soll es bei Schartz´s Delicatessen geben. Dort haben wir es verpasst, aber in Kingston war es auch sehr lecker. Eigentlich ist es so etwas wie Rinderschinken oder wie die New Yorker sagen, Pastrami.

Den Preis für die Auflösung von Barbe à papa geht an meine Schwester Claudia. Ich darf wörtlich zitieren: „Ihr wart noch nie auf einem französischen Jahrmarkt, bemerke ich. Barbe à papa ist nicht etwa das Haarkleid von Ludwig im Gesicht, sondern, ganz klar, Zuckerwatte. Weiß man doch.“

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