Samstag. Auch heute Nacht gab es keine wilden Tiere. Dafür später am Tag Squirrels und Streifenhörnchen, die gerne unser Schokokekse probierten. Martin sichtete noch ein Stinktier und ansonsten gibt es hier jede Menge Vögel. Heute war Nichtstun angesagt in der Wildnis eines Provincial Parks. Also Fahrrad fahren, baden, chillen und grillen. Und natürlich Lagerfeuer. Bei bestem Sonnenwetter fragen wir uns natürlich, wie es wohl in drei Monaten aussieht am kältesten Ort Kanadas. Der Schnee liegt hier dann meterhoch, die Highways sind zum öfter gesperrt und das Eisangeln ist dann die Freizeitbeschäftigung vieler Einwohner.
Übrigens noch ein Nachtrag zum Essen. Hier auf dem Land kauft man nicht viel Fleisch, denn die meisten gehen im Herbst zur Jagd auf Elche. Ein Elch wiegt ca. 1 Tonne und 400 kg davon werden verwendet. Davon macht man Wurst, Jerky und friert natürlich viel ein. Damit sollte man über den Winter (siehe oben) kommen.


