Heute nichts Neues! Ja, so kann man es sagen. Wir verließen Smithers gegen 11.00 Uhr, nicht ohne noch beim holländisch stämmigen Metzger eingekauft zu haben. Der kleine Laden roch auch nach Metzgerei und die ham sausage (Bierschinken) schmeckte außerordentlich gut. Das ist überhaupt eine Besonderheit in den kleinen Orten. Man merkt ihnen manchmal an, aus welchen Teilen der Welt die Bewohner ursprünglich kamen und wenn man Glück hat, findet sich dann noch das eine oder andere kulinarische Kleinod, dass einen an zu Hause erinnert.
Weiter ging es auf dem Yellowhead Higway an Houston, Burns Lake und Fraser Lake vorbei. Wir widerstanden der Versuchung anzuhalten, um beispielsweise die weltgrößte Fliegenfischangel, Lavafelder oder besondere Trails anzuschauen. Einzig und allein in Vanderhoof hielten wir bei? Ja, richtig: Tim Hortons. Wie immer gab es Capuchino und Honey Cruller. Für eine Spende an das örtliche Krankenhaus gab es dann noch einen Cookie extra. Haben wir doch gerne gemacht, denn dieser Blog wäre oft nicht veröffentlicht worden, gäbe es Tim Hortons nicht.
Diese sind übrigens vor kurzem an Burger King verkauft worden. Aber ich glaube, das hatten wir schon. Auf unserem Weg nach Osten gab es erst Berge, dann Seen und zum Schluss Weideland. Hier waren die Weiden denn auch mit weißen Bretterzäunen á la Dallas eingefasst. Nun sind wir im Süden von Prince George. Und der Reiseführer hatte Recht, es gibt keinen besonderen Grund hier zu halten, es sei denn, man braucht noch ein paar Lebensmittel oder Liquor.
Der Stone Creek R.V. Park ist aber in der Tat schön am Fraser River gelegen und die aufmerksamen Hosts, Rick & June, haben ihre wenigen Kunden wie persönliche Freunde mit einem kleinen Plausch und Feuerholz begrüßt. Home sweet home gibt es eben überall.


