Heute Morgen sah es ziemlich nach Regen aus. Also wanderten wir nach dem Frühstück ins Whistler Village. Als erstes stießen wir auf den Medals Pavillion. Hier im Schatten der Olympischen Ringe sah man im Geiste die Verleihungen der Medaillen. Irgendwie hatte der Platz etwas, auch wenn sich rund um das ehemalige olympische Feuer nun ein Kinderspielplatz und diverse Sportgeschäfte und Cafés gruppieren. Eine nette Plaza eben.
Überhaupt ist unser Eindruck, dass sich Whistler von dem Kanada, das wir gesehen haben, ziemlich unterscheidet. Weniger wild und ungezähmt, eher eine nette, ordentliche und organisierte Wildnis. In gewisser Weise wie viele andere Skiorte auf dieser Welt, aber auf jeden Fall empfehlenswert.
Leider fing es nun leicht an zu regnen, aber wir bummelten durch Whistler, wo man viel Geld ausgeben kann. Im Augenblick weniger für eine Skiausrüstung, denn die Pisten waren noch grasgrün. Downhill-Fahren war heute angesagt. Der Fitzsimmons Express brachte die wagemutigen Fahrer und ihre Fahrräder auf den Berg und dann ging es auf so rasanten Pisten wie „Heart of darkness“, „Ho Chi Min“ oder „Drop in Clinic“ den Berg hinunter. Im Auslauf, wo wir standen, war dann aber Coolness Pflicht. Es machte ziemlich viel Spaß zuzuschauen, auch wenn für mich noch nicht einmal „Old School“ oder „Captain Safety“ in Betracht gekommen wäre.
Da es dann richtig zu regnen anfing, wäre ein Ausflug auf den Berg nicht lohnenswert gewesen und damit auch nicht das Ziptreck. Eine rasante Fahrt an Seilen inbKlettergurten über Schluchten und Bäume hinweg.


