Halifax Day II, wie es weiterging oder ein Besuch im Fort

Oberhalb von Halifax thront eine Zitadelle, eine historische Denkmalstätte, deren Ursprünge im ersten Fort im Jahr 1749 liegen und als Schutz gegen Indianerangriffe gebaut wurde. Es folgte eine wechselvolle Geschichte, in deren Verlauf die Zitadelle vier Mal aufgebaut wurde. 1931 zog die kanadische Armee aus der Zitadelle ab und man übergab sie an Parcs Canada. Diese Militärgeschichte wird heute in einer typisch angloamerikanischen Weise erzählt. Nicht nur, wie in Europa üblich durch mehr oder weniger korrekte und langweiligen historischen Führungen, sondern als eine Art Edutainment. Junge Schauspieler in “Originalkostümen” zeigen, wie eine Kanone zum Schuss bereit gemacht wurde, im Eingang stehen Wachen, ebenfalls in Uniform und ohne jede Regung. Die Funktion eines Vorderladers wird in Aktion präsentiert und über allem der Auftritt eines Dudelsack-Musik-Regiments. Wenn das kein Einsatz ist? Was nehmen wir mit? Ist das bösartiger, verharmlosender Militarismus? Nein, ich denke, es ist Show, die Besucher anlockt.

Ein interessantes Bauwerk möchte ich aber doch erwähnen, die Turmuhr. Prinz Edward, der Vater von Königin Victoria plante eine pünktliche Garnison. Zu diesem Zweck ordnete er den Bau einer Garnisonsuhr an. Diese wurde 1803 vollendet und ist heute ein Symbol der Stadt Halifax.

Diese Wache steht bequem

Diese Wache steht bequem

Diese Wache auch

Der Uhrturm

Der Uhrturm

Rauf auf den Mast

Ein Gedanke zu „Halifax Day II, wie es weiterging oder ein Besuch im Fort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert