Letzter Tag Nova Scotia

Heute früh waren wir in eine Mission unterwegs. Der zweite Wassertank hatte ein Problem. Das kupferne Rohr des Ablaufs, den wir eigentlich nur für den Winter brauchen, war gerissen. Wir suchten nun eine Werkstatt, die diesen Ablauf mit einem Stopfen verschließen konnten. Und schon beim dritten Versuch hatten wir jemanden gefunden, der helfen konnte. Noch hält der Tank, wir hoffen für den Rest der Reise. Ansonsten haben wir eben nur einen Wassertank. Danke Cape Breton Trailer Sales.

Auf dem Weg zu unserem Lieblingscafé Tim Horton hatten wir uns ein bisschen verfahren. Das machte aber nichts, weil wir auf dem Weg auf absolute Liebhaber des Halloween stießen.

Nach einem Cappuccino bei Tim Horton ging es weiter nach Louisbourg. Schon mehrmals hatten wir als Tipp bekommen: don´t miss Louisbourg. Dies ist ein Fort der Franzosen, das 1760 von den Engländern bis auf die Grundmauern geschleift wurde. Der kanadische Staat entschloss sich Anfang der 60iger Jahre, quasi als Arbeitsbeschaffungsprogramm, die Festungsstadt mit bis heute 50 Millionen Dollar naturgetreu wieder aufzubauen. Dazu wird das Fort von Louisbourg auch mit Personal in Originalkostümen bespielt. Eine Kneipe, eine Schmiede, ein Schiffsausrüster, eine Kirche, Soldatenunterkünfte, Bauerngärten oder auch eine Gesindestube sind zu besichtigen. Alles ist wirklich mit viel Herzblut und Liebe zum Detail aufgebaut und doch wirkt es auf Europäer wie eine Theaterkulisse aus Holz und Pappe. Aber da Kanada dieses Jahr erst 150 Jahre alt wird, kann man die Sehnsucht nach Geschichte verstehen. Die Organisation rund um das Fort ist beeindruckend und weil Kanada dieses Jahr Geburtstag feiert, kostet der Eintritt nichts.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert