Am Beach – New Smyrna Beach

Echtes Florida-Wetter. Es ist warm und schwül. Aber darf man meckern? Nein, denn in Hamburg ist es kalt und feucht.

Da wir nun bis mindestens Dienstag warten müssen, bis das Ersatzteil (Thermostat) aus Deutschland zu Mercedes in Daytona geschickt wird, vertreiben wir uns jetzt die Zeit am Beach. Das Auto wird binnen 10 km zu heiß, aber zum Strand können wir immer noch rollen. Ähnlich wie in St. Peter-Ording darf man hier für 10 Dollar Gebühr auf den Strand fahren. Dann muss man nur noch die Strandstühle hervorholen, den Cooler und den Sonnenschirm und der Tag wird wunderbar. Am Samstag trifft man viele Familien, junge und ältere Paare, ein paar durchtrainierte Beachbumbs, aber figürlich auch das ganze Gegenteil davon. Allen ist gemeinsam, dass niemand vom anderen Notiz nimmt. Sehr angenehm. Es geht ganz langsam flach ins Meer, wobei die Brandung heute schon nicht schlecht war. Dass nichts passiert, darauf passt ein Nachfolger von David Hasselhoff auf.

Die Küstenlinie ist dicht bebaut und man sieht überall (nicht nur hier) die Schäden, die Irma angerichtet hat. Bei Einzelhäusern ist oft der ganze Unterbau weggespült, bei Appartementanlagen müssen an vielen Stellen die Balkons und Fensteranlagen neu gemacht werden. Einer der vielen, mit denen wir uns am Campground immer unterhalten, erzählte, dass er sein Haus im Norden Floridas nach einem der Vorgänger von Irma gerade wieder in Stand gesetzt hatte und dann kam Irma und wieder war alles hinüber. Nun hat er das Haus verkauft und reist erst einmal mit dem Trailer durch die Gegend, bis er sich neu niederlässt.
So, und dann gibt es noch jede Menge Seevögel, die es am Strand auch ganz nett finden und die vor den Menschen relativ wenig Scheu haben. Es ist auf alle Fälle kurzweilig, sie zu beobachten.

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