Heute wollten wir es ruhig angehen lassen. Auf dem Weg nach Jasper kamen wir wieder an dem Hotel vorbei, wo gestern eine Elchkuh im Vorgarten graste. Heute Morgen war ein Schwung Kanadagänse für das Touristen-Fotoshooting im Dienst. Die Elchkuh stand 30 km weiter an der Autobahn und sorgte für gefährliche Verkehrssituationen durch bremsende Parkbesucher.
Jasper ist ein gemütlicher Bergort mit den üblichen Geschäften für Mountainbikes, Kletterausrüstung, Outdoorbekleidung und Souvenirs. Der Weg aus dem Park führte uns noch einmal an bemerkenswerten Bergszenarien, dunkel- bis türkisfarbenen Seen und rauschenden Bächen vorbei.
Der Maligne Canyon kann über fünf Brücken überquert werden und ist sehr schmal und tief. Das Wasser rauscht beeindruckend durch die tief eingegrabenen Felsen und ist bei Eiskletterern im Winter recht beliebt.
Wir verließen den Jasper Nationalpark und machten heute ein kleines Päuschen in Hinton. Lebensmittel einkaufen und Wäsche waschen war heute angesagt. Die alltäglichen Dinge müssen auch mal erledigt werden. Außerdem schauert es heute Nachmittag on und off. Und dann müssen wir noch Kraft sammeln, denn jetzt geht es nach Alaska. Die Straße von Dawson Creek bis nach Fairbanks – und wir sind noch ein ganzes Stück vor Dawson Creek – ist 2.500 km lang.









