Alaska Highway, jetzt BC

Eine kleine Ausstellung in Dawson Creek gibt einen guten Eindruck, wie hart die Arbeit am Alaska-Highway für die Soldaten war. Große Hitze, Insekten, große Kälte, unbequeme Unterkünfte fernab der Heimat waren bestimmt nicht jedermanns Sache. Und genauso ist es heute bestimmt nicht nur nett, auf den Baustellen der Öl- und Gasförderung zu arbeiten. Auf unserem Weg von Dawson Creek nach Fort Nelson kamen wir an einigen Arbeitscamps mitten im Wald vorbei, die aus Wohncontainern, einer Tankstelle, einem Liquor-Store und verstreuten Trailerparks bestehen. Alles irgendwie hingeklatscht und nur für Männer auf Arbeit ausgerichtet. Hier wird gutes Geld hart verdient. Unterbrochen wird dieses Einerlei von Lagerstätten für Öl und Gas. Links und rechts des sich durch eine waldige Hügellandschaft  windenden Highways gehen Gravelroads ab, die zu den Förderfeldern führen. Unzählige Schilder von damit beauftragten Firmen weisen den Weg. Man kann sie nur selten von der Straße einsehen und das ist sicher auch gut so. Für die Touristen wird die Illusion der Straße durch die Wildnis aufrechterhalten. Die 350 km lange Strecke war gut in Schuss und wurde an verschiedenen Stellen verbessert, davon zeugt auch heute wieder eine Stopp/Slow- Person, die den einspurigen Verkehr regelt. Die Person heute sah aus, wie ein Mensch gewordenes Stoppschild.

Gekrönt wurde dieser Tag durch ein supergutes Essen bei Ones, dem Steakhaus in Fort Nelson und ein paar netten Gesprächen auf dem Campground. Wir schlafen heute Nacht gut bewacht von einem Nachbarhund, der mit Frauchen im „Kofferraum“ eines großen Vans schläft.

Tiermäßig war heute ein guter Tag. Es gab einen echten Bären am Straßenrand.

 

 

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