Whitehorse liegt nur einen Flug von Frankfurt entfernt. Condor fliegt direkt von Frankfurt hierher. Also alle Abenteurer, Goldsucher, Outdoor Freaks, Jäger, Angler und Kanufahrer: die Wildnis liegt ca. 1.000 Euro entfernt. Zur Einstimmung noch einmal in die verstaubten Abteilungen des Bücherregals greifen und Jack London „Ruf der Wildnis“ oder „Wolfsblut“ ausgraben. Denn der gute Jack kannte schon Anfang des 19. Jahrhunderts die Verhältnisse im Yukon.
Heute haben wir mal einen Erholungstag eingelegt und den haben wir mit einem Bummel durch Whitehorse gefüllt. Es gibt Outfitter für alle Arten von Outdoor-Aktivitäten, First-Nations Galerien, Cafés, Bühnenshows mit Can-Can Tänzerinnen im Stile der Zeiten des Goldrauschs, den auf dem trockenen liegenden Schaufelraddampfer Klondike und einen schönen Spazierweg entlang des Flusses Yukon.
Das Interessanteste fand ich heute die „Salmon Ladder“. Eine Einrichtung, die es dem Lachs erlaubt, zum Laichen dorthin zurückzukehren, wo er geboren ist. Da dieser Weg in Whitehorse von einem Wasserkraftwerk versperrt wäre, können die zum Teil beachtlich großen Lachse die Fischleiter am Kraftwerk vorbei nutzen, um gegen die Strömung „nach Hause zu gelangen“.








…eine solche salmon ladder ist sogar bei uns im Rhein in Basel…schön zu beobachten…
Sind da auch Bären um die Lachse zu fangen?