Fogo Island Inn

Vielleicht nicht mystisch, aber sehr besonders und sehr schön ist Fogo. Nach einer ruhigen Nacht in Fogo verabschiedeten wir uns von unserem Nachbarn. Dabei lernten wir noch ein schönes Wort: rubberneck. Das sind Leute, die eine Runde um den Strand fahren, dabei den Kopf verdrehen, unser schönes Auto aus Hamburg anschauen und dann weiter fahren. Bei uns nennt man das OKF=Ortskontrollfahrt. Eine schöne Beschäftigung für den Sonntagnachmittag oder den Thanksgiving-Feiertag, den wir heute haben.

Dann machten wir uns auf den Weg nach Joe Batt´s Arm. Ziel ist das Fogo Island Inn, ein außergewöhnliches Hotel, das wie ein Schiff auf Stelzen inmitten einer großartigen Landschaft steht. Dort schauten wir uns die „Art Gallery“ an, tranken eine Cappuccino in der ansprechend dekorierten und gemütlichen Lobby, die wunderbare Ausblicke auf die umliegende Landschaft und die Küste bietet, nutzten das WLAN und zogen weiter. Zu dem Hotel gehören noch vier kleine Häuser, die ebenfalls durch ihre außergewöhnliche Architektur auffallen und die versteckt auf der Insel stehen. Diese werden von Künstlern genutzt und man kann sich gut vorstellen, wie Licht, Wellen, Wasser und Landschaft den einen oder anderen Künstler beflügeln. Wer noch mehr wissen möchte: www.fogoislandinn.ca. Das Hotel wird von der Shorefast-Stiftung unterhalten. Die Gewinne des Hotels gehen an Projekte der umliegenden Fischerdörfer, denen es nach dem Verbot des Kabeljaufanges ziemlich schlecht ging, die aber nun dank neu ersonnener Fangmethoden und eines aufstrebenden Tourismus wieder prosperieren.

Ein Besuch bei der Kooperative von mehr als 70 Handwerker- und Handwerkerinnen, haben wir uns unter selbst gestrickten Schals, Mützen, Socken und Handschuhen für ein Paar Handschuhe entschieden, die nordpoltauglich sind.