Gestern Abend haben wir vorzüglich im Hotell Storforsen gegessen. Von unserem Tisch mit Blick auf die beleuchteten Stromschnellen gab es Moose-Lasagne und Red Deer Tender Strips, angerichtet mit frittiertem Schwarzkohl und Rübenfritter. Oberlecker. Dazu gab es ein kaltes Bier. Es war ein wirklich schöner Abend.
Als wir das Restaurant verließen, merkten wir, dass es eine kalte Nacht werden würde. Und kalt hieß heute Morgen – 15 Grad Celsius, was leider zur Folge hatte, dass das Wasser in unserer Küche, wie schon gestern nicht mehr lief. Wir mussten zusätzlich mit der Klimaanlage heizen, um die Leitung wieder gangbar zu machen.
Auf unserem Weg nach Jokkmokk passierten wir den Arctic Circle. Völlig unspektakulär zeigt ein über und über mit Stickern beklebtes Schild darauf hin, dass nun der richtige Norden beginnt. Max hob müde sein Bein. Erledigt. Welcher Dackel hat schon so weit im Norden sein Bein gehoben. In Jokkmokk findet von Donnerstag bis Samstag der Sami-Markt statt. Dieser Markt wird dieses Jahr zum 418ten Mal abgehalten. Man kann hier Kunsthandwerk, Rentierfelle, Süßigkeiten, Messer, Socken, Strickmützen, Taschen und Töpfe kaufen. Stände mit Essen runden das Angebot ab. Es gibt sicherlich qualitativ hochwertige handwerkliche Produkte, aber es gibt auch sehr sehr viel Ramsch. Begleitet wird der Markt von folkloristischen Darbietungen und Aktivitäten wie Hundeschlitten- oder Rentierschlittenfahrten. Voll war es auf jeden Fall, wobei uns erzählt wurde, dass es richtig voll erst am Freitag oder Samstag werden sollte. Das wollten wir uns nicht ausmalen, zumal die nächsten drei Nächte noch kälter werden sollten bis – 25 Grad Celsius. Daher fuhren wir zurück zu unsere schönen Stellplatz beim Hotell Storforsen. Vielleicht gibt es ja heute noch einmal ein leckeres Essen.