Leider konnten wir keine Führung durch das Wasserkraftwerk von Grand Falls machen. Das wäre erst am Montag wieder gegangen, aber in Grand Falls gab es wirklich nichts, mit dem man den Tag hätte sinnvoll gestalten können. Also machten wir uns auf den Weg zur letzten „Metropole“ Labradors, nämlich Labrador City. Die Sonne schien, das Fahren war angenehm und so rollten wir hier ein. Zunächst zeigte sich uns der Industrie-Teil der Stadt. Nun ja. Da man in Kanada allgemein verschwenderisch mit Land umgeht, lagen auf irgendwelchen Brachen Maschinenteile herum, dann wieder gab es Fabrikhallen, Lagerhallen und Zweckbauten. Alle nicht hübsch.
Der Besuch in der Mall endete bei Tim Horton. Das Angebot von Canadian Tire und Walmart lockte nicht so sehr. Ein kurzer Besuch im oberhalb des Ortes gelegenen Skigebiet würde bei Schnee so seine Reize haben, also gab es noch einen Spaziergang um den Naherholungssee.
Es gibt in Labrador City hübsche Einfamilienhäuser, zur Zeit auf Halloween hin geschmückt, daneben hängt an den Laternen schon die Weihnachtsbeleuchtung. Es gib hier alles, was eine Stadt braucht, also Krankenhaus, Schulen, Fußballplatz. Aber man sieht auch, dass diese Stadt erst in den 1960er Jahren entstanden ist.