Nach Athens

Die Nacht über hatte es ziemlich heftig geregnet. Umso mehr wunderten wir uns darüber, dass der Tag mit 16 Grad Celsius begann. Poolwetter. Wann hat man als Hamburger schon mal morgens einen richtig großen Pool ganz für sich allein?
Danach ging es los. Zunächst ein paar Lebensmittel bei Kroger. Auch dort ist eine meine Lieblingsbeschäftigungen an der Kasse zu sehen, was andere so kaufen. Und ja, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kann man 6 hartgekochte und gepellte Eier in der Plastikverpackung kaufen. Ist das Fortschritt oder völlig unnötig?
Eine andere Überlegung heute zielt dahin, dass die Durchschnittseinkäuferin hier bei Aldi,Edeka oder Lidl in Deutschland völlig überfordert wäre. Man muss bei uns die Einkäufe selbst aufs Band legen und dann auch noch in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Kassiererin möglichst schnell wieder im Einkaufswagen verstauen. Nicht hier. Hier werden die Einkäufe von einer zweiten Person in Tüten verpackt und in den Einkaufswagen verladen. Wobei, wir haben in Southcarolina auch einige ALDIS (ALDI Süd) gesehen. Wie es dort zugeht, haben wir uns noch nicht angeschaut. Kommt vielleicht noch.
Danach mussten wir noch einmal dringend bei der French Bakery vorbeischauen, um uns von dem überaus netten mexikanischen Personal einen Cappuccino und ein belegtes Croissant servieren zu lassen. OBERLECKER.
Danach ging es auf die Autobahn, denn am Donnerstag sind wir bei den Ecks zum Thanksgiving Essen eingeladen. Das Athens ist ungefähr 400 km von Hilton Head entfernt und die Autobahnen waren heute voll von Feiertagsverkehr.
Bei schönstem Abendrot (wer kennt diesen Himmel nicht aus „Vom Winde verweht“?) sind wir in Greensborough angekommen, wo wir heute übernachten.

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