Savannah, Tybee Island und Jekyll Island

Heute morgen waren wir ein bisschen langsam. Wir starteten eine kleine Erkundungsfahrt über Tybee Island, wo wir schon einmal vor knapp 30 Jahren waren. Die kleinen Straßen vom Strand abgewandt hatten noch ihre Ähnlichkeit mit damals. Direkt am Strand aber gab es superschöne Strandhäuser und natürlich die weniger schönen Appartmentblöcke. Am Strand war wenig los und die Strandboutiquen boten Sale auf alles in Höhe von 50 Prozent an. Da wir aber weder Schwimmtier noch Flipflops brauchten, verzichteten wir auf diese Offerten. Dem Leuchtturm von Tybee Island statteten wir natürlich einen Besuch ab und das Kochbuch, geschrieben von Einheimischen über die Küche von Tybee, das schon seit 30 Jahren in meinem Schrank steht, wird immer noch verkauft.

Also machten wir uns auf den Weg nach Savannah. Auf der Straße ein Hinweisschild, dass Schildkröten möglicherweise den Weg kreuzen könnten. Wir haben keine gesehen, ebenso wie auch die Schilder auf Enten, Elche und Karibus nicht dazu geführt hatten, dass wir welche gefährdet hätten.

In Savannah streiften wir ein bisschen durch die historische Altstadt. Die hatte uns schon bei unserem letzten Besuch 2012 sehr gut gefallen. Besonders die von schönen Eichen beschatteten Plätze laden immer wieder zum ausruhen ein. Es gibt schicke Hotels und Restaurants und am Fluss fuhr gerade ein Schaufelraddampfer vorbei, der Tourist wird hier schon gepampert. Aber es gibt in Savannah auch viele Obdachlose und Leute, die auf der Straße rumhängen. Das hat uns dann nicht so gut gefallen.

Unser nächstes Ziel waren die „Golden Isles“ vor der Küste von Georgia, ungefähr 90 Autominuten südlich von Savannah. Da ist zuerst die mondäne Insel St. Simons Island. Sie ist über drei Brücken erreichbar und man sieht, dass links und rechts der Straße sehr schöne und gepflegte Häuser stehen. Der Golfclub, an dem wir vorbeikamen, sah aus wie geleckt. Wir hatten das Angebot, das Elternhaus von Freunden dort zu nutzen. Als wir mit unserem großen Wohnmobil durch die stille Wohnstraße fuhren, hatten wir das Gefühl, dass überall die Gardinen leicht zur Seite geschoben wurden. Und als wir vor dem Haus parkten, dauerte es nicht lange, bis diverse Rubbernecks vorbeifuhren und irgendwie war uns unwohl dabei, dort mit unserem Wohnmobil zu bleiben. Die stillen und großen Häuser und wir passten einfach nicht zusammen.

Also fuhren wir weiter nach Jekyll Island. Auf die Insel muss man 6 Dollar Eintritt bezahlen, heißt natürlich anders, nämlich Tagesnutzungspass. Jetzt sind wir hier auf einem Statepark auf der Insel. Gesehen haben wir leider noch nichts, da wir im Dunkeln ankamen. Spätestens um 18.00 Uhr ist es stockdunkel. Aber morgen erobern wir die Insel.

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