Québec, wir kommen

In Tadoussac setzten wir mit der Fähre über den Fjord de Saguenay. Nein, wir haben keine Whale-Watching Tour mitgemacht. In La Malbaie machten wir Halt bei einer überaus empfehlenswerten Boulangerie Artisanale. Hier gab es leckeres Brot, Kuchen und Kaffee. Und dann wollten wir natürlich noch das Manoir Richelieu sehen. Ein Megahotel, das 1928 für reiche Sommerfrischler errichtet wurde, heute zur Fairmont-Kette gehört und dem Chateau Frontenac in Québec ähnelt. Leider regnete es wie aus Eimern. Aber was wir sahen, sah viel versprechend und nach wie vor edel aus. Eine kleine Trainingsrunde für meinen Fahrer Martin gab es dann auch noch. Steigungen/Gefälle von bis zu 15 Prozent und wir fuhren die Route du Fleuve vorbei an Saint-Iréne, Saint-Joseph-de-la-Rive bis nach Baie-Saint Paul. Das viel beschriebene Künstlerdorf. Das unbestritten Beste, was aus diesem Ort stammt ist wohl der hier gegründete weltberühmte Cirque de Soleil. Als wir kurz vor Sainte-Anne-de Beaupré am Straßenrand anhielten, um unser Nachtziel zu besprechen, klopfte es an die Tür und das Paar, das mit Autisten zusammenlebt, stand draußen. Direkt nebenan haben sie ihr Chalet und uns, welch großer Zufall von ihrer Terrasse aus entdeckt. Die Einladung zu einer Tasse Kaffee und einem Schnack haben wir sehr gerne angenommen. Der Garten des Chalets bot einen sehr schönen Ausblick bis nach Québec.

Jetzt stehen wir auf dem Kirchenparkplatz von Sainte-Anne-de Beaupré mit Blick auf den Lorenzstrom und erkennen, was atlantische Tiefausläufer sind. Gut oder?

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Ein Gedanke zu „Québec, wir kommen

  1. SPO ich komme- bin Dank des eidgenössischen Feiertages Zuhause und packe für die Nordsee! Vielen Dank für das Überlassen des Hauses 😉

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