Den Morgen haben wir ein bisschen vertrödelt, um dann mit dem geliehenen Auto, einen Tiguan, nach Beverly Hills zu fahren. Wir hatten uns einen Frisör ausgeguckt, auch auf dem Campground möchten wir einigermaßen gut aussehen, sprich keine Jogger und keine strähnigen Haare.
Nachdem wir frisch gestylt waren – danke David – ging es auf den Rodeo Drive. Also Maximilianstraße, Kö und neuer Wall im gepflegten Palmenstyle. Es wechseln sich Edelboutiquen, Uhrenläden, Flagshipstores aller wichtigen und teuren Designer, Juweliere und ganz wenige Restaurants ab. Alle hübsch anzuschauen, aber auch ein bisschen wie überall. Leider lief uns Julia Roberts nicht über den Weg, dafür aber konnten wir einen Blick in das Fensters des Juweliers werfen, von dem Richard Gere seinerseits das Collier für Julia ausgeliehen hatte und das der Portier des Hotels dann dem Juwelier zurückgeben sollte. Und ja, in den Fenstern dieses Schmuckgeschäfts namens Harry Winston, waren filmreife brillantbesetzte Colliers zu bewundern.
Auf dem Weg zurück nach Malibu fuhren wir am Pazifik entlang. Eine schöne Strecke, die mal direkt am Strand und mal an Strandhäusern (bekannt aus Two and a half man) vorbeiführt. In Pacific Palisades, kurz vor Malibu thront die Getty Villa, ein 1974 fertiggestellter Nachbau der Villa dei Papyri in Herkulaneum prominent über dem Meer.
Aber was man nicht unerwähnt lassen sollte, der Verkehr ist beachtlich und zumindest tagsüber übertönt der Straßenlärm das Rauschen des Meeres. Optisch schön ist es aber allemal.