Von Catavina nach Vincente Guerrero

Heute waren wir schon früh wach. Frei nach dem Motto, „ich habe Kaffeedurst, aber keinen Strom“, also mache ich, Amerikaner, um 6.30 Uhr meinen Generator an. Gringos eben, dachten wir, und sind dann auch aufgestanden.
Mit Helen, Joop, Veronique und Werner haben wir uns dann auf den Weg zu einer kleinen Wüstenwanderung gemacht, die durch eine Fels- und Kakteenlandschaft bis zu einer Höhle mit ein paar Wandmalereien führte. Man konnte schöne Fotos machen und der kleine Spaziergang in der Gruppe war überaus unterhaltsam. Unser Guide Patrick hatte sich auch noch dazugesellt und so sind wir anschließend bestens gelaunt in unsere Fahrzeuge gestiegen und haben uns auf den Weg nach Vicente Guerrero gemacht. Zwischendurch kommt man in El Rosario vorbei, der Ort, der mit der Rally Baja 1000 eng verbunden ist. Patrick und Joop, beide große Taco-Liebhaber haben hier gleich mal einen Stopp bei einer der Taco-Buden eingelegt.
Wir aber sind weitergefahren zum Playa El Socorro. Hier biegt man von der MEX-1 ab auf eine palmbestandene Allee, die am Pazifik endet. Diese Allee ist Teil eines Immobilien-Entwicklungsprojektes. Man versucht hier Grundstücke und Ferienhäuser zu verkaufen. Noch stehen erst ein paar Häuser. Aber daneben kann man an den Strand fahren und dort haben wir Eva und Josef getroffen, die die schöne Aussicht auf den Pazifik genossen. Es dauerte nicht lange, da kamen zwei Mexikaner angelaufen, die uns freundlich und nett über das Immobilienprojekt berichteten und auch davon, dass der „wilde“ Platz am Strand zum Campground werden soll. Nächstes Jahr, wenn wir wiederkommen, würden wir staunen.
Der Strand ist leider nicht zum spazieren geeignet, da er mit großen Kieseln bedeckt ist, über die man schlecht gehen kann. Aber der Blick auf das Meer und die Wellen war für uns wunderbar und wenn man ganz genau hinhörte, konnte man das Rollen der Kiesel durch die Wellen hören. Schön war das. Ein Haus mit Grundstück soll hier übrigens 200.000 Dollar kosten. Das fanden wir ist für Mexiko und die Lage kein Schnapper.

Nun mussten wir uns schon sputen, um unser abendliches Briefing zu erreichen. Heute haben Uli und Günter ein Gläschen Sekt zum Abschluss unserer gemeinsamen Reise spendiert. Das war wirklich sehr aufmerksam von beiden.

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