Nashville

Die Fahrt von Memphis nach Nashville verlief geräuschlos, ohne jede Besonderheit. In einem kleinen Ort namens Wildersville hielten wir mangels Alternativen bei einem McDonalds. Die haben auch Cappuccino und Internet. Also alles gut.
Der Campground in Nashville bot einen Shuttleservice nach downtown an. Für 10 Dollar retour pro Person waren wir dabei. Der Bereich rund um Broadway, 2nd Avenue bis 5th Avenue ist eine einzige Partyzone. Aus jeder Kneipe, aus jedem Club tönt Lifemusik. Dazwischen gibt es einige Geschäfte für Cowboyboots und Cowboyhüte. Auf fast jedem Dach befindet sich eine Rooftop-Bar. Alle ist voller Menschen. In einem der Bootsgeschäfte erzählte uns ein Verkäufer, dass es im Sommer so voll sei, dass man sich nur noch in Massen den Broadway entlang schiebt. Dann sei man hier sieben Tage die Woche busy.
Wir entschieden uns schließlich für einen Laden namens Cerveza Jack’s. Hier spielte eine C&W Sängerin namens Hallie Long in Begleitung ihres zweiten Gitarristen. Nicht schlecht. Offenbar werden die meisten Musiker in den Kneipen nicht bezahlt, sondern leben von dem Geld, dass Besucher in einen bereit gestellten Eimer werfen. Ganz schön hart, bis man so in die Charts kommt. Uns aber hat es gut gefallen.

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