Roanoke

Ja, heute morgen lag Schnee. Nicht die fluffige Variante, die man mitten im Winter schön findet, sondern der schwere und nasse Schnee, der eigentlich nur stört, weil man schon Osterglocken, Tulpen und Narzissen im Sinn hat. Aber egal, unser Tagesziel war heute Roanoke. Eine mittelgroße Stadt, mit einem hübschen, aus Backsteinhäusern bestehendem Zentrum. Es gab eine Markthalle mit einigen Kiosken, an denen man chinesisches, amerikanisches und deutsches Essen (Frankfurter) holen konnte. Außerdem einen schönen Marktplatz, wo im Sommer die umliegenden Farmer ihr Obst und Gemüse verkaufen. Einige nette Bierkneipen und Mikrobrauereien rundeten das Angebot ab. Wir hatten ein leckeren Lunch bei Billy`s und wurden von einer sehr aufmerksamen jungen Frau bedient, die einen ziemlichen Südstaaten-Akzent drauf hatte.
Das Taubman Museum of Art, das in einem futuristischen Gebäude nach Plänen von Randalll Stout errichtet wurde, hatte heute aus unerfindlichen Grünen leider zu.
Wir waren zu früh da, um den Roanoke Star vom Mill Mountain leuchten zu sehen. Eine Erfindung vor Jahrzehnten von Geschäftsleuten zur Weihnachtszeit gestiftet, hat sich dieser große Stern inzwischen zur Touristenattraktion gemausert. Manchmal braucht man nur Ideen.
Heute stehen wir in Natural Bridge, die wir uns morgen, wenn das Wetter besser ist, auch ansehen werden.

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