Gällivare – Kiruna

Die Nacht war ganz schön stürmisch. Wir übernachteten in Gällivare auf einem kleinen Stellplatz direkt am zugefrorenen Fluss. Mit dem Wind kam die Wärme und der Schnee schmolz. Aber da es zuvor solche Massen an Schnee gab, war die Welt immer noch weiß, aber matschig bis eisig. Das machte sich auch auf der E10 nach Kiruna, unserem heutigen Etappenziel bemerkbar. Die gut 100 km waren als Fahrer anspruchsvoll, als Beifahrer konnte man die Landschaft genießen. 

Der erste Eindruck von Kiruna ist schon der, dass hier Bergbau betrieben wird. Es soll hier die weltgrößte Förderung von Eisenerz sein. Sichtbar ist dies an den riesigen Abraumbergen. Es wird unter Tage abgebaut und wenn man möchte, kann man an einer Führung teilnehmen, die einen bis 500 Meter in die Tiefe führt. Aber wir beide haben es nicht so mit Höhlen und Tiefen. Das lassen wir mal besser.

Unser Campingplatz heisst Camp Ripan. Man kann hier auch nette kleine Häuschen mieten, es gibt ein Restaurant und einen Aurora-Spa-Bereich. Apropos Aurora. Wir können heute Abend melden: Mission accomplished. Wir haben Nordlichter gesehen. Ausgestattet mit Stirnlampe (danke Fabio) und Fotoapparat ging es in einen kleinen dunklen Wald hinter dem Campingplatz. Licht stört, um sich das Himmelsschauspiel zu betrachten. Unsere App „Aurora“ hatte Recht und so können wir heute schöne Bilder vom Nachthimmel über Kiruna veröffentlichen. 

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