Heute morgen regnete es, und das bedeutet auf unserem Weg auf dem Denali Highway, dass wir den Mt. McKinley wohl eher nicht in seiner ganzen Schönheit sehen würden. Und so war es denn auch.
Aber auf bei den beiden Spots Denali View North und South wurde wieder, dieses Mal mit Humor, auf die Gefahren von Bären in freier Wildbahn hingewiesen. Dieses Thema ist so vielfältig, dass ich heute noch einmal mit Nachdruck auf das Werk „Einmaleins für Bärenbegegnungen“ (ISBN-Nr. halte ich bereit) hinweisen möchte. Man weiß ja nie, was einem beim nächsten Zoobesuch in Hamburg so passieren kann. Hier ist beschrieben, dass ein Bär, der auf einen zukommt mich in eine ernstzunehmende Lage versetzt. Zu allererst sollte man analysieren, warum der Bär sich nähert: sieht der defensive Bär mich als Bedrohung, schnaubt oder brüllt er, dann bitte den Bär mit ruhiger Stimme beruhigen und langsam den Rückzug einläuten. Sieht der offensive Bär mich als Futter und ist ansonsten ganz ruhig, dann bitte aggressiv verhalten, den Bären anstarren, anschreien, sich groß machen und dann das Bärenabwehrspray in die richtige Richtung sprühen. Und auf keinen Fall in Ohnmacht fallen.
Heute widmen wir unserem Blog der Wildnis. Also hielten wir in Wasilla beim Iditarod Trail Sled Dog Race Headquarters. Hier kann man sich für eines der berühmtesten Hundeschlittenrennen der Welt anmelden. Das Rennen von Anchorage nach Nome ist etwas länger als 1.700 km und startet jedes Jahr Anfang März. Dafür braucht der Sieger knapp 9 Tage. Und auch Frauen haben dieses kräftezehrende Rennen schon mehrmals gewonnen. Bei schönerem Wetter hätte man eine kleine Runde mit einem Hundeschlitten auf Rollen drehen können, aber inzwischen war das Wetter so schlecht, dass man noch nicht einmal einen Husky vor die Tür schickte.
Wir fuhren weiter zur „Kathedrale“ aller Jäger, Fischer und Outdoor Freaks: Outpost Anchorage. Ein Laden, der einem riesigem Blockhaus nachempfunden ist mit einem vielfarbig jagdlich ausgestalteten Tonnengewölbe, ausgestopften Tieren, nachgestellten Tierszenen und einem riesigem Aquarium mit Flussfischen. Uns klappte zunächst der Kiefer herunter. Es gab wirklich alles zu kaufen, Kleidung aller Art, Waffen, Munition, Angeln, Boote, ATV´s und fürs Heim entsprechende Dekoartikel. Besonders nett fand ich den Toilettenpapierabroller in Hirschgeweihoptik und für die Kleinen das Plastikset „Outdoor“ mit batteriegetriebenem Lagerfeuer.
Morgen sind wir noch in Anchorage und können Bestellungen erledigen.










