Anchorage

Heute stand Anchorage auf dem Programm. Die Innenstadt ist nicht besonders groß und geprägt von Andenkenläden, Pelzgeschäften, Restaurants und Straßenimbissständen. Viele Kreuzfahrtschiffe machen hier Halt und wer nicht ein paar Stunden im Auto sitzen möchte, um den Denali Park zu sehen, der spaziert eben durch Anchorage. Jeden Samstag findet der Anchorage Market mit Festival statt, eine Art Flohmarkt mit Kunsthandwerk und ein bisschen Gemüse. Übrigens Gemüse: aus irgendeinem Grund sind Möhren hier 25 cm lang und ganz dünn.

Unser nächstes Ziel war Lake Hood, ein viel benutzter Wasserflughafen mit über 400 Starts und Landungen pro Tag. Rund um den See stehen jede Menge kleine Schuppen und vor jedem Schuppen ein kleines Wasserflugzeug. Ähnlich einer Kleingartenkolonie, nur dass hier keine Kohlköpfe gewässert wurden. Von einem Parkplatz aus kann man ganz bequem die Starts und Landungen auf dem See beobachten.

Und weiter ging es auf den Seward Highway zunächst entlang des Turnagain Arms. Dieser Fjord ist recht breit und weist angeblich den zweithöchsten Tidenhub Nordamerikas aus. Den höchsten hatten wir ja schon zu Beginn unserer Reise in der Bay of Fundy beobachten können. Es war Flut, als wir über die überaus schön gelegene Landstraße brausten. Und was sahen wir? Wir konnten unser Glück kaum fassen. BELUGAWALE!!! Und nicht nur einen, dutzende.

Beschwingt setzten wir unsere Reise fort und sind nun mitten im Wald, in Tenderfoot Creek, einem Campground des Chugach National Forest, wo wir uns bis eben am Lagerfeuer gewärmt haben.

 

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