Hayder, AK – mit Special: gute Fotos!

„What woud Jonny Cash do“. Das ist heute leicht zu beantworten.

Heute, am Sonntag herrschte Kaiserwetter und da sind wir nach Steward/Hyder gefahren. Steward liegt noch in Britisch Columbia, also Kanada, während Hyder den südlichsten Zipfel von Alaska bildet, also zu den USA gehört. In Steward angekommen, mussten wir uns erst einmal stärken, also lümmelten wir eine Zeit bei bestem Food auf roten Outdoorsesseln und ließen uns die Sonne ins Gesicht scheinen. Angenehme 20 Grad Celsius. Ein nettes Schwätzchen gab es auch noch mit einem angehenden Doktoranden und seiner Freundin, die aus Deutschland stammten und nun für vier Jahre in St. John (Neufundland) an der Uni arbeiten.

Danach ging es zum Bear River Interpretative Center. Ein Boardwalk entlang des Fishcreek lässt einen schaudern. Im flachen Gewässer liegen Hunderte verendete Lachse, die hier laichen, dann sterben und gewaltig stinken. Dazwischen sieht man ein paar noch lebende Lachse, die noch ablaichen müssen und Trouts, eine andere Fischart (stirbt hier nicht). Die Attraktion sollte jedoch sein, dass man hier Bären beobachten kann, die sich hier den Bauch vollschlagen. Aber es war keiner in Sicht. Dafür aber der Ranger Jeff Bridges (sein Bruder…), der kundig und launig aus dem Leben der Lachse, Bären und der hier lebenden Menschen erzählen konnte. Er legte uns nah, auf alle Fälle weiter in den Tongass Nationalforest zu fahren und der Gravelroad und ihren Schlaglöchern immer höher bis über die Baumgrenze zu folgen.

Nach gut 20 km erreicht man den Summit Viewpoint und es stockt einem der Atem. Der Blick über den Salmon Glacier ist atemberaubend. Der Gletscher fließt dem Betrachter wie Wasser entgegen und windet sich direkt unter dem Aussichtspunkt ins Tal. Das Ganze vor blauem Himmel im Sonnenschein. Wow. Wir sind dann noch ein bisschen weiter gefahren bis zur Granduc Coppermine, haben aber unseren Plan, dort zu nächtigen fallengelassen, weil es sehr viele nervige Blackflies gab. Dafür haben wir uns dort sehr nett mit Katherina und Jochen unterhalten, die mit ihrem kleinen Sohn Moritz ähnlich wie wir bis zum nächsten Frühjahr in einem eigenen Adventure Wohnmobil unterwegs sind. Fast eine Stunde dauert der Rückweg bis zum Fishcreek und auch beim zweiten Besuch war dort kein Bär zu sehen. Der war nämlich für die Touristenshow ein bisschen verspätet, aber wir haben ihn weiter unterhalb der Straße gesichtet, wie er lustlos an den verendeten Lachsen schnupperte und sich dann Richtung seines Auftritts bei der Rangerstation trollte.

Cassiar Hwy (#37), BC

Als Nachtrag zu gestern möchte ich noch von einer Frau vom Tourist Office aus Watson Lake berichten. Wilderness Erfahrungen machen hier natürlich auch Frauen. Sie berichtete davon, dass sie mit ihrer Freundin zum Jagen gehe. Selbstverständlich auf Elche, welche dann in ihrer Küche zu Köstlichkeiten wie Elchrouladen verarbeitet werden.

Heute stand der Steward Cassiar Highway auf dem Programm. Dieser Highway wurde erst 1972 für den allgemeinen Verkehr freigegeben. Er ist von Watson Lake aus zunächst schmal, voller Schlaglöcher und führt durch eine eher eintönige Waldlandschaft. Links und rechts sieht man dann und wann versteckte Jagdhütten, man passiert winzige Ortschaften wie Iskut, Dease Lake oder Good Hope, die über eine Gasstation, Andenkenladen und ein Café mit Grocerie Store verfügen. Alles in allem nicht sehr einladend. Also schnell weiter.

Ein bisschen netter wurde es nach Iskut, denn nun kommen noch ein paar Berge (Coast Mountains und Skeena Mountains) ins Spiel. Der Kinaskan Lake glitzerte verführerisch blau, war aber ganz schön kalt. Die Sonne schien so schön und wir machen Pause auf dem dortigen Bootsanleger. Der dazugehörige Campingplatz war wunderschön angelegt, aber wir wollten noch ein paar Kilometer bis zur Bell II Lodge schaffen, ein nettes Dorf im Alpenstil mit Hotel, kleinen Chalets und ein paar RV Stellplätzen. Die Attraktion dort ist im Winter das Heli-Skiing. Dies sei nach Auskunft an der Rezeption das weltgrößte Gebiet für Heliskiing. Also gute Skifahrer, die noch den Kick suchen, hier wäre er vielleicht zu finden. Besonders meinem Schwager Ludwig möchte ich dieses Ziel ans Herz legen.

Insgesamt sind wir heute ca. 500 km gefahren. Morgen ist es dann nur noch ein Rutsch nach Steward und Hyder, aber davon morgen mehr. Zu sehen gab es außerdem einen Bären und die Entstehung einer großen Überlandleitung quer durch die Wälder. Die Trassenführung würde die Aktivisten von BUND und Greenpace in Deutschland sofort auf den Plan rufen.

 

 

Closed for the season

Heute Morgen bin ich todmüde aufgewacht, denn ich habe einen Teil der Nacht in der Kälte vor dem Wohnmobil zugebracht, um Nordlichter zu beobachten. Und – es hat sich gelohnt. Sternenklare Nacht, abnehmender Mond und Nordlichter überwiegend in grün. Jede dieser Lichterscheinungen, die wie an den dunklen Himmel gemalt wirken, dauerten zwischen 30 Sekunden und einer guten Minute. Das Licht bewegt sich mal am nördlichen Horizont, mal über den Kopf hinweg. Es war wirklich super.

Ansonsten war heute „End of Season“ Stimmung. Der Tag war grau und später am Nachmittag nieselte es. Wir hatten heute ca. 450 km von Whitehorse nach Watson Lake zu fahren. Das Yukon Hotel und Restaurant in Teslin auf halbem Weg erscheint, obwohl es optisch gar nicht so aussieht, wie eine Oase. Einige der Campgrounds, Parks und Museen am Wegesrand hatten ihr „Closed for the Season“ Schild schon an den Eingang genagelt. Also auf Wiedersehen Alaska, auf Wiedersehen Yukon. Beides hat uns sehr gut gefallen. Wir waren fast drei Wochen hier und haben großartige Landschaften gesehen. Die Weite und die Idee, dass nicht jede Ecke besiedelt ist, war eine Erfahrung. Wir hätten nicht gedacht, dass Alaska und Yukon so vielfältig und so ein tolles Reiseziel sind. Wir kennen nun auch das schmalblättrige Weidenröschen (Fireweed), das als Staatspflanze des Yukon auch in der Flagge erscheint und besonders gut dort wächst, wo es Waldbrände gegeben hat. Wir haben nette und kauzige, weltoffene und eher ruhige Menschen kennengelernt. Auf alle Fälle Typen. Das galt besonders für die Männer. Hier kann ein Mann noch Mann sein. Mit einem dicken Pickup, einem ATV, einem Snowmobil, einem großen Hund, mit Jagen und Fischen, Jeans, Boots und karierten Flanellhemden und weit und breit ist kein Friseur in Sicht. Die Dichte der bärtigen und eher langhaarigen und zum Teil bezopften Männer ist aus meiner Sicht eine Erwähnung wert.

 

back to Whitehorse, YT

Wir haben am Kathleen Lake, ein paar Kilometer von Haines Junction entfernt, im einzigen mit dem Auto zugänglichen Campingplatz des Kluane Nationalparks genächtigt. Außer uns waren noch drei Schweizer mit einem Zelt unterwegs, das war es.

Diese Government Campgrounds bieten meistens Natur pur und sind schön angelegt. Es ist nachts stockfinster und sehr ruhig. Es gibt keine Shops, keine Duschen, nur Outhouses und Holz, um ein Lagerfeuer zu machen. Sie kosten zwischen 8 und 15 Dollar.

Am Kathleen Lake selbst kann man Kanu fahren. Haben wir aber nicht, sondern wir wollen jetzt mal langsam nach Süden.

Also stand wieder Whitehorse auf dem Programm. Das war schnell erreicht und so konnte ich spazieren gehen und Martin unser Auto waschen. Auf meinem Weg traf ich zuerst eine Frau, die ihr Schwein Ernest (Hamingway – von Ham / Schinken) spazieren führte. Ernest lief extrem langsam und ließ sich eigentlich nur durch eine Spur aus Möhrenstückchen dazu bewegen, weiterzugehen. Er wohnt ganz normal wie ein Hund im Haus und ist ein Microschwein. Aha.

Weiter führte mich mein Bummel auf einer Promenade am Yukon entlang zu einem Farmersmarket, wo ich mir ein Glas selbstgemachte Cranberry Marmelade kaufte. Kann ich morgen erzählen, wie die schmeckt. Und dann ging es natürlich noch beim Schweizer Metzger vorbei, wo es unter anderem Buffalo Jerkey gab. Jerkey ist eine Art getrocknetes Fleisch, das in dünnen, länglichen Fladen verkauft wird und ein bisschen wie trockener Schinken schmeckt. Und da auch noch ein bisschen Kultur sein muss, schaute ich mir noch künstlerisch gestaltete Holzmasken von nativen Künstlern beim Interpretative Center an. Und zwei „Totempfähle“ (heißen die wirklich so), standen auch noch am Wegesrand.

Wir nahmen dann noch zwei Kaffee bei Tim Horton, dem kanadischen Hort der Gastlichkeit und sind nun auf einem privaten Hi Country RV Park in Whitehorse. Die Besitzer sperren am 20. September zu und dann geht es erst einmal bis Weihnachten in die Ferienwohnung Mexiko.

nach Haines JCT, YT

Vom Sourdough Campground in Tok – ja der mit dem Sauerteig von 1956 – ging es weiter nach Haines Junction. Die Sonne schien, es war ein schöner Herbsttag und nach ca. 90 Meilen hatten wir die kanadische Grenze bei Beaver Creek erreicht. Nun waren wir wieder im Yukon Rerritory und fuhren den Alaska Highway in südliche Richtung immer entlang des Kluane Nationalparks. Dieser riesige und zu großen Teilen unberührte Park bildet zusammen mit dem in Alaska angrenzenden Wrangell St. Elias Nationalpark ein besonders schützenwertes World Heritage Site der UNESCO. So gibt es außer grandioser Natur fast nichts zu sehen. Am interessantesten erschien und noch die weltgrößte Goldwaschpfanne in Burwash Landing. Kluane spricht man übrigens kluh-wai-nie aus. Aber die schneebedeckten Berge, die Gletscher, das intensive Leuchten der sich verfärbenden Birken, die Seen – das alles lässt einen nicht unberührt. Und der Kluane Lake, der größte See des Yukon leuchtete heute verführerisch blau. Im Niemandsland der Grenze zwischen Alaska und Kanada zeigten sich dann noch zwei „süße“ Elchdamen. Getroffen haben wir heute eine dreiköpfige Familie aus Frankreich, die mit einem ähnlichen Wohnmobil wie wir es haben, drei Jahre unterwegs sind. Seit über einem Jahr touren sie durch die USA und ihr neunjähriger Sohn wird von der Mutter unterrichtet. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Biografien Reisende haben. Und dann waren da noch die zwei netten Damen aus Paris, die bei Henkel arbeiteten und von seltenen Schnellfällen in Paris berichteten.

 

Valdez -> Tok, Alaska

Heute hat Omi Mannheim Geburtstag. Alles Liebe zum 87.igsten. Wir hatten leider keinen Geburtstagskuchen zusammen, aber wir holen das nach.

Heute stand die Fahrt von Valdez nach Tok auf dem Programm. Kurz hinter Valdez geht es steil in die Berge. Man fährt durch Keystone Canyon mit seinen Wasserfällen und erreicht den Thompson Pass, der zwar nur etwas über 800 Meter hoch ist, aber ein Schneeloch sein muss. Zum einen sahen wir noch 3 Meter hohe Reste vom letztjährigen Schnee und außerdem waren die Führungen am Straßenrand für die Schneeräumer nicht brusthoch, wie bei uns, sondern laternenhoch. Auf dem Campingplatz in Valdez wurde uns erzählt, dass es über den ganzen Winter 350 inches geschneit hat. Dem Worthington Gletscher, der bis fast an die Straße heranreicht, haben wir auch einen kurzen Besuch gestattet.

Auf halbem Weg nach Tok bogen wir auf den Edgerton Highway ab, der hinter Chitina zur McCarthy Road, einer Schotterpiste wird und nach McCarthy und Kennicott führt. Aber hier irrte unser Reiseführer. Die Piste war nicht gepflegt, sondern von Schlaglöchern übersäht und außerdem waren überall die Reste von kleineren Erdrutschen zu umfahren. Für eine Ghosttown, und das ist Kennicott, war uns der Aufwand zu groß und wir kehrten um. Wir rätselten noch kurz über das typische Copper River Chitina Fishwheel und fuhren zurück auf den Richardson Highway.

Vorbei an wunderbar herbstlich verfärbten Wäldern, Bächen, Seen mit Country Mucke ging es zügig weiter. Ein Farbrausch: gelb in allen Schattierungen, rot, grün, ein bisschen braun. Im Hintergrund konnten wir die schneebedeckten Berge im Wrangell-St. Elias Nationalpark bewundern, leider ohne klaren Sonnenschein. Und dann natürlich wieder Jäger, Jäger und nochmals Jäger. In jeder dritten Straßeneinfahrt sieht man ihre leeren Anhänger, denn der Herr Waidmann ist mit dem ATV unterwegs. Wenn jeder auch nur ein Tier erlegen will und ein paar für nächstes Jahr übrig bleiben sollen, dann muss es wahnsinnig viel Wild in Alaska geben.

Whittier -> Valdez, Alaska

Wir haben Seward für unsere Verhältnisse recht früh um 9.00 Uhr verlassen und uns auf den Weg nach Whittier gemacht. Der Seward Highway zeigte sich von seiner besten Seite. Sonnige, Berge, blaue Seen, bemooste Felsen, ein sich herbstlich verfärbender Wald, Gletscher in der Ferne, eine gut ausgebaute Straße – da geht dem Automobilisten das Herz auf. Wir sind der Meinung, dass die Straße nach Seward eine der schönsten in ganz Alaska war. Um nach Whittier zu gelangen, muss man durch einen nur einspurigen Tunnel, durch den auch Eisenbahnschienen führen. Alle halbe Stunde wird die Richtung gewechselt. Irgendwie ungewöhnlich. In Whittier kauften wir unsere Fährtickets, denn wir wollten durch den Prinz William Sound fahren. Es war kein Problem, da wirklich keine Saison mehr ist. Die Fahrt mit der Aurora dauert 6 Stunden und ist ein Erlebnis. Man sieht vom Schiff unzählige Gletscher, unberührte Natur, Fischerboote, Wale, Seelöwen und viele Seevögel. Als Höhepunkt passiert man den 5 km breiten Columbia Glacier, der sich mit einer Geschwindigkeit von 35 m pro Tag ins Meer schiebt. Die ins Wasser brechenden Eismassen kann man schon lange, bevor man den Gletscher sehen kann, anhand der vielen kleinen vorbeischwimmenden „Eisberge“ erahnen.

Valdez ist vielen noch bekannt von der Tankerhavarie des Supertankers Exxon Valdez. Damals im März 1989 ergossen sich 41 Millionen Rohöl in den Prince William Sound. Davon ist heute nichts mehr zu sehen. Nachdenklich stimmt aber vielleicht, wenn man am eisfreien Ölhafen Valdez vorbeifährt. Dort endet die Alaska Pipeline, die in Prudhoe Bay beginnt. Und hier wird nun dieses Öl auf Tanker verladen, um es in alle Welt zu gelangen. Und hoffentlich unfallfrei.

Auf dem Schiff haben wir uns nett mit einer Gruppe aus Holland unterhalten und einem Ehepaar aus den USA, die jetzt, als Rentner nach Anchorage gezogen sind.

Seward

Es ist heute wieder ein sehr schöner sonniger Herbsttag mit Temperaturen um die 18 Grad Celsius. Unser Ziel ist heute Seward. Am Ende eines Fjords gelegen ist Seward Anlaufpunkt für Kreuzfahrtschiffe. Und rund um die Bay Ziel unzähliger Freizeitfischer, die vom Ufer aus beachtliche Lachse angeln. Und diejenigen, die mit dem Boot weiter rausfahren, brachten ganz schön große Heilbutte mit nach Hause. Die Fische werden vor Ort gleich ausgenommen und entsprechend groß sind die Möwen hier, die sich an den großzügigen Fischabfällen laben.

Am frühen Abend kreiste der Weißkopfseeadler, das Wappentier Amerikas auch noch eine Runde und eine Gruppe von Seehunde plantschte vor den unzähligen RV´s, die hier direkt am Ufer stehen. Der Tag war entspannt und wir fuhren ein bisschen mit dem Fahrrad durch den Ort, genossen die Sonne und das Treiben im Ort und ließen es ansonsten heute ruhig angehen. Unsere Nachbarn heute sind das überaus sympathische und aufgeschlossene Ehepaar Harms aus der Nähe von Frankfurt. Sie sind 80 bzw. 64 Jahre alt und bereisen nun das 15. Mal Kanada und Alaska mit dem Wohnmobil. Das Altenheim kann warten.

Anchorage

Heute stand Anchorage auf dem Programm. Die Innenstadt ist nicht besonders groß und geprägt von Andenkenläden, Pelzgeschäften, Restaurants und Straßenimbissständen. Viele Kreuzfahrtschiffe machen hier Halt und wer nicht ein paar Stunden im Auto sitzen möchte, um den Denali Park zu sehen, der spaziert eben durch Anchorage. Jeden Samstag findet der Anchorage Market mit Festival statt, eine Art Flohmarkt mit Kunsthandwerk und ein bisschen Gemüse. Übrigens Gemüse: aus irgendeinem Grund sind Möhren hier 25 cm lang und ganz dünn.

Unser nächstes Ziel war Lake Hood, ein viel benutzter Wasserflughafen mit über 400 Starts und Landungen pro Tag. Rund um den See stehen jede Menge kleine Schuppen und vor jedem Schuppen ein kleines Wasserflugzeug. Ähnlich einer Kleingartenkolonie, nur dass hier keine Kohlköpfe gewässert wurden. Von einem Parkplatz aus kann man ganz bequem die Starts und Landungen auf dem See beobachten.

Und weiter ging es auf den Seward Highway zunächst entlang des Turnagain Arms. Dieser Fjord ist recht breit und weist angeblich den zweithöchsten Tidenhub Nordamerikas aus. Den höchsten hatten wir ja schon zu Beginn unserer Reise in der Bay of Fundy beobachten können. Es war Flut, als wir über die überaus schön gelegene Landstraße brausten. Und was sahen wir? Wir konnten unser Glück kaum fassen. BELUGAWALE!!! Und nicht nur einen, dutzende.

Beschwingt setzten wir unsere Reise fort und sind nun mitten im Wald, in Tenderfoot Creek, einem Campground des Chugach National Forest, wo wir uns bis eben am Lagerfeuer gewärmt haben.